Mini Raspberry Cheesecakes

Angefixed von einem Facebook-Beitrag der Zuckermonarchie aus Hamburg (da solltet ihr unbedingt einmal hin!), wollte ich mich eigentlich auch an einem Moussetörtchen probieren. Wenn ich solche Miniaturkunstwerke in einem Schaufenster entdecke, muss ich einfach jedes Mal stehen bleiben und mir die Nase an der Scheibe plattdrücken. Okay, das mit der Nase war leicht übertrieben, aber einige Augenblicke stehen bleiben muss ich trotzdem! Für mich sind diese kleinen Törtchen nämliche absolute Eyecandies!


Soweit so gut. Das Törtchen aus dem besagten FB-Post bestand aus einem Brownieboden, einer Schokomousse und Beeren. Klasse! Beeren haben gerade Saison und Brownies habe ich auch schon des Öfteren gebacken, bleibt nur noch der Part der Mousse übrig... denn eine Mousse hatte ich noch nie gemacht. Ich stöberte nach passenden Rezepten und habe am Ende der Recherche beschlossen, dass das ganze Prozedere doch zu aufwendig werden würde. Der Brownieboden müsste ja auch noch gebacken werden und wer weiß, ob die Mousse auch wirklich auf Anhieb klappt. An ganz frische Eier wäre ich auf die Schnelle auch nicht gekommen... Also Planänderung! Wir machen stattdessen einfach ein kleines Käsetörtchen ohne Backen! Die Zubereitung ist super simpel, nur etwas mehr Zeit sollte man mitbringen. Um den ursprünglichen Plan nicht komplett zu verwerfen, habe ich die Törtchen in solchen Dessert-Speiseringen* zubereitet. Wer einen Xenos in der Nähe hat, kann auch dort einmal vorbei schauen! ;) 
Diese Ringe hatte ich bisher nur zum Anrichten von Speisen verwenden, für Törtchen waren sie noch nie in Gebrauch gewesen. Ob alles auch so klappt, wie ich es mir im Köpfchen vorgestellt habe? Wird alles fest? Wie werden die Schichten am Ende ausschauen? Werde ich genug Geduld haben und warten könnten bis alles die richtige Konsistenz hat? Ich war gespannt! Als Rezeptgrundlage dienten mir übrigens zwei Rezepte aus DIESEM* Buch.


Zutaten für 4 kleine Törtchen oder eine 18/20 er Springform

Für den Boden
✗ 60 g geschmolzene Butter
✗ 90 g Löffelbiskuits

Für die Käsemasse
✗ 1/2 Beutel Götterspeise Himbeergeschmack
✗ 100 ml kochendes Wasser
✗ 100 g Frischkäse
✗ 50 g Zucker
✗ 1 Pck. Vanillezucker
✗ 1 EL Zitronensaft
✗ 1 Becher Schlagsahne

Für den Fruchtguss
✗ 150 g Himbeeren (frisch / TK)
✗ 20 g Puderzucker
✗ 1 EL Zucker
✗ Fruchtsaft oder Wasser
✗ 1 Pck. Tortenguss klar oder rot


Zubereitung
1. Die Löffelbiskuits in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerbröseln. Anschließend die Butter dazu geben, alles gut miteinander vermengen.
2. Aus Backpapier passende Kreise als Boden für eure Form ausschneiden. Es empfiehlt sich auch den Rand mit einem langen Streifen Backpapier auszulegen, so lassen sich die Törtchen später leichter lösen.
3. Danach füllt ihr die Bodenmasse ein, drückt diese fest und stellt die Formen in den Kühlschrank.
4. Das Götterspeisepulver mit dem heißen Wasser verrühren und abkühlen lassen.
5. Währenddessen verrührt ihr den Frischkäse, den Zucker und Vanillezucker und den Zitronensaft miteinander. Am Ende gebt ihr die lauwarme Götterspeise dazu und verrührt noch einmal alles gut. Die Käsecreme ebenfalls in den Kühlschrank stellen.
6. Sobald die Käsecreme anfängst fest zu werden, schlagt ihr die Sahne steif und hebt diese unter die Käsemasse.
7. Die Masse verteilt ihr danach auf die vorbereiteten Tortenböden. Anschließend stellt ihr die Törtchen wieder in den Kühlschrank und wartet solange bis die Oberfläche einigermaßen fest geworden ist. (Bei mir war das ca. 1 Stunde der Fall)
8. Die Himbeeren mit dem Puderzucker und Zucker verrühren. Wer lieber keine Kerne möchte, streicht das Fruchtmus durch ein Sieb.
9. Die Fruchtmasse mit Wasser oder Saft aufgießen, sodass ihr auf 125 ml Flüssigkeit kommt.
10. Das Tortengusspulver einrühren, alles kurz aufkochen lassen und danach etwas abkühlen lassen.
11. Die Fruchtmasse auf die Törtchen verteilen und wieder alles kühlen.


Am Ende kann ich sagen, die Törtchen sind fantastisch geworden - auch ohne Brownieboden und Schokomousse! Was letztere betrifft, da werde ich mich wahrscheinlich erst einmal solo daran wagen, das passende Rezept dazu habe ich auch schon gefunden!!

Habt noch einen schönen Sonntag!

[Veggie] Gefüllte Spitzpaprika mit Couscous und Feta

Heute gibt es ein weiteres Rezept aus der aktuellen Ausgabe des Chefkoch-Magazins*. Gefülltes Gemüse sollte es schon länger wieder einmal geben, da kam der Anstupser aus dem Magazin genau richtig!
Am liebsten hätte ich alle Rezepte zu diesem Thema auf einmal nachgekocht. Zucchini und Quinoa, Tomate und Risotto, Aubergine auf türkische Art oder gefüllter Kohlrabi mit Spinat und Feta. Klingt alles fantastisch oder? Wofür hättet ihr euch als erstes entschieden?^^



Nun ist es bei mir die Paprika geworden (hatte nämlich noch welche von einem anderen Rezept übrig) und Couscous ist bei mir mittlerweile ja auch dauerhaft eingezogen. An die Zubereitungsschritte habe ich mich nur grob gehalten, das Ergebnis hat aber trotzdem geschmeckt.^^


Zutaten für 2 Personen


Für die Tomatensoße
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
Olivenöl
1 Dose geschälte Tomaten
Ein paar entsteinte Oliven (ich hatte schwarze)
Basilikum getrocknet oder frisch
Thymian getrocknet oder frisch
Glatte Petersilie
Gemüsebrühepulver
Pfeffer

Für die Füllung
50 g Instant-Couscous
100 ml Gemüsebrühe
2 große Spitzpaprika oder normale Paprika
100 g Feta


Zubereitung

1. Zwiebel fein würfeln und mit Olivenöl andünsten, den ausgepressten Knoblauch dazu geben.
2. Die Tomaten dazu geben und mit einem Pfannenwender zerkleinern.
3. Die Oliven halbieren und zu den Tomaten geben. Das Ganze mit den Kräutern, dem Gemüsebrühepulver und Pfeffer abschmecken.
4. Während die Tomatensoße etwas einkocht, den Couscous mit der Gemüsebrühe aufgießen und ziehen lassen.
5. Die Tomatensoße in eine Auflaufform geben, die gewaschene Paprika halbieren, auf die Soße legen und mit dem Couscous füllen.
6. Den Feta darüber geben und bei 180°C für ca. 30 Minuten im Ofen garen.

Wer es etwas würziger mag, kann in die Soße noch Chili- oder Harissapulver geben. Der Feta gleicht die Schärfe dann wieder recht gut aus ;)


                                                                                                                            * PR Sample

[Travel Diary Holland] Miniaturwunderland Madurodam

Mein letzter Besuch im Miniaturwunderland Madurodam in Den Haag dürfte fast 20 Jahre zurück liegen. Laut meiner Tante war ich dort nämlich schon einmal gewesen, nur erinnern kann ich mich leider nicht mehr daran… Ohne den Besuch der Freundin meiner Tante, hätte ich diesen Ausflug wohl auch nicht gemacht. Solche Miniaturgeschichten sind zwar ganz nett, doch reizen sie mich nicht wirklich. In Hamburg gibt es ja ebenfalls eine Miniaturausstellung, zu der es mich bisher auch noch nicht hingezogen hat…^^ Nun ja, wir hatten also eine 6-Jährige im Gepäck und für die ist so ein Ort natürlich klasse! Das Wetter zeigte sich von seiner aller besten Seite und ich konnte mein neues Objektiv in Ruhe testen. Gebäude bewegen sich nicht und zeigen sich mehr als geduldig, bis ich den richtigen Aufnahmewinkel entdeckt habe. 




Für gute zwei Stunden kann man diese Attraktion durchaus besuchen, zumal, wenn man so etwas noch nie gesehen hat. Die Anlagen sind wirklich toll gemacht, überall stehen Infoschildchen, was man denn gerade vor sich hat. Hier und da gibt es Videosequenzen (auch mit deutschem Untertitel) und es bewegt sich überall etwas. Manche Attraktionen bewegen sich allerdings erst nach Extramünzeinwurf. Ansonsten gibt es aber viele Mitmach- und Spielgelegenheiten, die inklusive sind und nicht nur den Jüngeren Spaß bereiten! ;) Mein persönlicher Favorit war, dass man einen brennenden Tanker mit einem anderen Schiff löschen konnte. Auch große Kinder spielen doch gerne mit Feuer XDD. 





Nach dem Ausflug im Wunderland empfiehlt es sich anschließend ein kleines Stückchen weiter nach Scheveningen an den Strand zu fahren. Der Strand ist ziemlich lang und breit und lädt zum Verweilen ein. So ein toller Strand in der Nähe von Amsterdam, das hatte ich nicht erwartet!  Es gibt gefühlt 100te von Beachvolleyballplätzen, so viele Netze auf einmal habe ich noch nie gesehen! Und besonders klasse fand ich, dass man sogar am Strand grillen kann! (Darf man das in Deutschland eigentlich auch überall?) Einen Strand-Kurzurlaub dort zu verbringen könnte ich mir also durchaus vorstellen! In Scheveningen gibt es außerdem ein Sea Life Aquarium, wo wir aber nicht waren. Na Claudia, wäre das nichts für dich? Ich käme auch mit! ;) Von Madurodam aus sind es mit der Straßenbahn (Linie 9) nur fünf Minuten nach Scheveningen Noorderstrand. Wer beides besichtigen möchte, das Wunderland und das Sea Life, für den gibt es Kombitickets.




Anschrift:
Madurodam 
George Maduroplein 1
RZ 2584 Den Haag

[Getrunken] Alkoholfreier Moscow Mule

Tomatensaft, Karottensaft oder Sauerkrautsaft - alles Gemüsesäfte, die allgemein bekannt sind. Doch kennt ihr auch schon Direktsaft von der Salatgurke? Klingt spannend oder? Ich kannte ihn bisher nicht! Da Voelkel* ihn neu ins Sortiment genommen hat und ich eh ein großer Gurkenfan bin, habe ich einem Probetrinken gerne zugestimmt!


Pur ist mir der Saft ein wenig zu intensiv gewesen, also mixte ich ihn mit Gingerale und etwas Zitronensaft (eine Empfehlung aus dem dazu gehörigem Infoblatt). Ein sehr erfrischendes Getränk ist daraus entstanden, für mich ein ganz neues Geschmackserlebnis und dank Claudia weiß ich nun auch, dass sich dieser Mix Moscow Mule nennt, nur ohne Alkohol eben :))



*PR Sample

[Lets cook together] Rucki Zucki Apfeltarte mit oder ohne Marzipan

Diesen Monat rief Ina aus den Picknickkorb zu füllen und da man bei solchen Ausflügen meist vorher nicht ewig in der Küche stehen möchte, habe ich ein ganz gaaanz einfaches Kuchenrezept für euch. Man kann ihn prima mit den Händen essen, es tropft nichts und für spontanen Besuch daheim eignet er sich auch noch! ;D
Frischen Blätterteig bekommt man an jeder Ecke und statt Äpfeln kann man auch ganz wunderbar Birnen verwenden. Marzipan ist nicht euer Ding? Dann lasst ihn einfach weg! ☺ 



Zutaten für 8 Stück
- 1 Rolle frischer Blätterteig
- 3 kleine Äpfel
- 1 Ei
- 100 g Marzipanrohmasse, am besten vorher in den Kühlschrank legen
- Zimt und Zucker

Zubereitung
1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
2. Den Blätterteig ausrollen und in 8 gleich große Rechtecke schneiden. Klappt am besten, wenn man ihn zuerst in der Mitte zusammenlegt, diese Stelle einschneidet und dann immer weiter so verfährt, bis man am Ende 8 Stücke hat.
3. Das Ei verquirlen und den Teig damit bestreichen.
4. Die Marzipanrohmasse darüber raspeln.
5. Die Äpfel waschen, in Scheiben schneiden und den Teig damit belegen. Zimt und Zucker miteinander mischen und über die Äpfel streuen.
6. Das Ganze für ca. 20 Minuten im Ofen backen.


[Veggie] Einfacher Bulgursalat

Nachdem ich Couscous für mich entdeckt hatte, wollte ich unbedingt auch einmal Bulgur ausprobieren. Ich kaufte also ein Päckchen Weizengrütze in grob und verstaute es anschließend im Vorratsschrank. Dort blieb das Päckchen auch eine ganz schön lange Weile unangetastet… Eine wirklich lange lange Weile. Gut hält sich die Grütze etwas länger, aber nächstes Mal kaufe ich erst wieder etwas Neues, wenn ich es auch direkt zubereiten möchte. Neben der Packung Bulgur befinden sich auch noch Udon-Nudeln, die da schon etwas länger liegen… die knüpfe ich mir dann als nächstes vor! XD


Stein des Anstoßes den Bulgur endlich auszuprobieren war ein Rezept aus der Juli-Ausgabe des Chefkoch Magazins.* Das Magazin traf mit seinen vergangenen Ausgaben leider nicht so richtig meinen Geschmack, doch seit ein paar Tagen ist die August-Ausgabe erhältlich und diese gefällt mir wieder richtig gut! Unteranderem gibt es ein Rezept mit gefüllter Spitzpaprika und Couscous. Da ich noch Spitzpaprika vom Bulgursalat übrig habe, werde ich dieses Rezept auch direkt ausprobieren! Ansonsten gibt es einige tolle Rezepte mit Pfifferlingen und weitere gefüllte Gemüse! Yummi! Wer Garnelen liebt, sollte auch einmal ein Blick hineinwerfen.


Nun habe ich aber wieder genug getextet, kommen wir zum Rezept!
Zutaten für 2 Portionen
- 125 g Bulgur (ich hatte die grobe Version)
- 1 rote (Spitz)paprika
- ¼ Salatgurke
- 1 kl. Zwiebel
- 3 Frühlingszwiebeln
- ½ Bund glatte Petersilie
- 50 g Tomatenmark
- 3 EL Olivenöl
- Salz und Pfeffer
Zubereitung
1. Den Bulgur mit 310 ml Wasser in einem Topf zum kochen bringen, danach den Herd ausschalten und das Ganze zugedeckt 20 Minuten ziehen lassen.
2. Währenddessen Paprika, Gurke und Zwiebel fein würfeln. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Petersilie hacken.
3. Nachdem der Bulgur durchgezogen ist alle Zutaten in eine Schüssel geben, Tomatenmark, Olivenöl und die Petersilie dazugeben und alles miteinander gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Bei Aldi Nord gab es vor Kurzem orientalische Gewürzmühlen im Angebot, die ihr jetzt noch sicher in den Märkten finden könnt. Ich hatte die Couscous Mischung mitgenommen und bin von der Komposition entzückt! Meinen Bulgursalat habe ich auch direkt damit gewürzt, sehr lecker! Wer Gewürzmühlen mag, kann ja mal die Augen danach offen halten ;)

Bei Aldi Nord gab es vor Kurzem orientalische Gewürzmühlen im Angebot, die ihr jetzt noch sicher in den Märkten finden könnt. Ich hatte die Couscous Mischung mitgenommen und bin von der Komposition entzückt! Meinen Bulgursalat habe ich auch direkt damit gewürzt, sehr lecker! Wer Gewürzmühlen mag, kann ja mal die Augen danach offen halten ;)

*PR Sample

[MaxxiMUM Special] Pavlova mit Sommerbeeren

Zum Abschluss des Specials möchte ich die Sonderfunktion, die Eiweiß- und Sahneautomatik bzw. den Sensorcontrol, doch noch ein wenig würdigen, auch wenn ich diese, wie bereits am Montag erwähnt, etwas unsinnig finde. Die MaxxiMUM erkennt nämlich automatisch, wann Sahne und Eiweiß die optimale Konsistenz erreicht haben.
Eine Maschine, die so etwas kann, das schreit förmlich nach einer Pavlova! Pavlovas schauen immer so schön aus, mit den vielen frischen Früchten oben drauf. Doch fand ich es immer ein wenig komisch große Pavlovas anzuschneiden bestehen sie ja gefühlt nur aus "Luft". Um dieser Frage nicht nachgehen zu müssen, habe ich mich für kleine Törtchen entschieden. Fertig portioniert und ebenso schön wie die Großen!!



Nun hatte ich zum ersten Mal eine Pavlova gebacken und auch eine verspeist. Mein Eindruck? Oh ja, das kann es gerne öfter geben!!! Nächstes Mal vielleicht eine Schokoladen-Variante. Bleiben Sahne und Baiser über könnt ihr auch ganz schnell eine Rote Inge daraus zaubern! Ist ja quasi auch eine Pavlova, nur halt zerstückelt.




Zutaten für 4-6 kleine Pavlovas
100 g feiner Zucker
2 Eiweiß
1 gestrichener Löffel Speisestärke
1/2 TL heller Essig
200 ml Schlagsahne
1 Päckchen Vanillezucker
frische Früchte der Saison

Zubereitung
1. Den Ofen auf 100°C vorheizen.
2. Das Eiweiß steif schlagen und nach und nach den Zucker dazugeben.
3. Am Ende die Speisestärke und den Essig dazu geben.
4. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech haufenweise den Eischnee verteilen und in der Mitte eine Mulde formen. Eine Stunde in den Ofen stellen.
5. Danach den Ofen auf 80°C stellen und für eine weitere Stunden backen. Anschließend den Ofen ausschalten und die Baisernester im Ofen auskühlen lassen.
6. Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen, auf die Nester geben und mit den Früchten garnieren.



[MaxxiMUM Special] Thaistyle Wassermelonen-Shake & Hummus

Heute gibt es eine kleine Erinnerung aus Thailand: Wassermelonen-Shake oder auf Thai "Täng Moh Pann". Viel kann ich zu diesem köstlichen Getränk gar nicht sagen, es ist einfach große Liebe! Mit Salz mag ich es persönlich lieber, wem das etwas seltsam vorkommt, lässt es einfach weg :) Neben Wassermelone finde ich Shakes mit Ananas und Limette auch noch super, bei letzterer würde ich allerdings die Milch weglassen. Der Rest des Rezepts läuft analog ab :)


Zutaten Wassermelonen-Shake (2 Gläser)
650 g gefrorene Wassermelonenstücke
200 ml Kondensmilch (4%)
2 EL Sirup
(eine Prise Salz)

Zubereitung
1. Alle Zutaten in den Mixer geben und mixen.
Falls ihr die Wassermelone vorher nicht einfriert, gebt ein paar Eiswürfel dazu.
Für den Sirup 1 Teil Wasser und 1 Teil Zucker einkochen.
Der Shake schmeckt auch prima mit Ananas


Zutaten für das Hummus
1 Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht 265 g)
Wasser1 Knoblauchzehe1-2 EL Zitronensaft80 g Sesampaste (Tahina)3-5 EL gutes Olivenöl(1/2 TL Kurkuma) Salz

(Srirachasoße)


Zubereitung
1. Kichererbsen abspülen und abtropfen lassen. Ein paar Erbsen als Deko beiseitelegen.
2. Kichererbsen zusammen mit Wasser pürieren. Je nach Geschmack, was die Konsistenz betrifft, die Wassermenge anpassen.
3. Danach die ausgepresste Knoblauchzehe, den Zitronensaft, 3 EL vom Olivenöl, (das Kurkuma) und das Tahina dazugeben. Alles miteinander mixen und mit Salz abschmecken.
4. Das Hummus mit den Kicherbsen anrichten und das restliche Olivenöl darüber träufeln.


Für ein scharfes Hummus Sriracha Chilisoße unterheben.
Als Kichererbsenliebhaberin hätte es schon viel früher Hummus auf dem Blog geben müssen, doch mein erster Versuch von vor 2 Jahren schmeckte mir so ganz und gar nicht, dass ich erst jetzt einen neuen Versuch gestartet hatte^^ Am liebsten esse ich das Hummus pur oder mit Gemüsesticks und seitdem es mir nun selbst ganz prima gelingt, ist ja eigentlich auch ganz einfach, wird es bei mir öfter aufgetischt :))




Womit isst ihr Hummus am liebsten?

[MaxxiMUM Special] Süßkartoffelrösti mit Spiegelei, Papas Kartoffelpuffer & Apfelkompott

Wie bereits gestern angekündigt, wird heute wieder fleißig geraspelt und zwar zweierlei Kartoffeln. Einmal die ganz normale Knolle und mein Liebling, die Süßkartoffel, ist auch dabei. Beginnen wir direkt mit Letzterer.

Zubereitung in der Pfanne.
Das Raspeln mit der MaxxiMUM geht so fix vor sich, dass die meiste Zeit für das Schälen und Abspülen drauf geht. Deshalb lohnt sich der Aufwand auch erst ab einer gewissen Menge. Entweder man kocht für mehrere Personen oder man bewahrt die Raspel gut verpackt im Kühlschrank auf. So halten sie einige Tage und man kann sich immer wieder davon bedienen.
Aus den Süßkartoffelraspeln habe ich eine Art Rösti zubereitet, allerdings ohne "Masse" und das Ei kommt auch erst am Ende dazu... Auf Mengenangaben habe ich bei diesem Gericht verzichtet, nehmt einfach so viel, wie ihr mögt. Für einen Rösti nehme ich meistens eine handvoll Raspel zu einem Teelöffel Kokosöl.

Zutaten
✗ Süßkartoffelraspel
✗ Kokosöl
✗ Ei
✗ Raspelkäse
✗ Salz & Pfeffer


Für die Zubereitung in der Mikrowelle.
Zubereitung
1.Öl in der Pfanne erhitzen, die Raspel dazu geben und 8-12 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Dabei gelegentlich umrühren.
2. Die Raspel in der Mitte zusammen schieben, eine Mulde bilden und das Ei darin aufschlagen. Salzen und Pfeffern, mit Käse bestreuen.
3. Wer das Eigelb nicht so flüssig mag, dreht das Ganze vorsichtig um. (Der optikhalber, hatte ich mein Ei in der Mikrowelle gegart, das das Ganze beim Umdrehen nämlich nicht mehr sooo schön ausschaut XD))


Eines meiner Leibgerichte, wenn ich auf Heimatbesuch zu Hause bin: Kartoffelpuffer! Von den Dingern könnte ich kiloweise verputzen. Dementsprechend muss Papa natürlich auch in entsprechender Menge Kartoffeln reiben. Kiloweise ist natürlich übertrieben, aber man raspelt sich schon ein Weilchen ab und ich helfe auch beim Raspeln, so ist das nicht. Aber Braten soll er sie bitte dann wieder, schmeckt doch noch einmal anders, wenn man "bekocht" wird!
Dank der MM musste nun keiner mehr von uns zur Reibe greifen, das Essen war schneller auf dem Tisch und diesmal gab es sogar Apfelkompott dazu. Ein Novum im Haus! Normalerweise essen wir immer Spinat zu den Puffern.


Zutaten für die Puffer
1 kg Kartoffeln (festkochend)
1 Zwiebel
1 Ei
Salz
Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung
1. Kartoffeln schälen, abwaschen und raspeln, überflüssiges Wasser abkippen.
2. Zwiebel fein würfeln.
3. Alle Zutaten miteinander vermengen.
4. Öl in der Pfanne erhitzen und die Puffer in kleinen Portionen ausbacken.
5. Die fertigen Puffer mit Küchenkrepp abtupfen.


Für das Apfelkompott, gewünschte Menge an Äpfeln schälen, in kleine Stücke schneiden. Die Stücke zusammen mit etwas Zucker und Zitronensaft in einen Topf geben, etwas Wasser dazu gießen und so lange kochen bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Mit einem Stampfer oder großem Löffel die Stücke zerstampfen.

Morgen wird es zwei Rezepte für den Mixeraufsatz der MaxxiMUM geben.

[MaxxiMUM Special] Die Maschine & Zucchini-Putenhackbraten mit Blumenkohlpüree

Im Rahmen einer Blogger-Challenge durfte ich in den letzten Wochen die Küchenmaschine MaxxiMUM* von Bosch inklusive dem Zubehör-Set "VeggieLove" testen. Und da ich sehr begeistert von diesem Maschinchen bin, möchte ich eine dreitägige Themenreihe starten. Heute stelle ich euch die Maschine zusammen mit meinem Wettbewerbsrezept vor. In den nächsten zwei Tagen folgen dann weitere Rezepte, die ich mit Hilfe der MM zubereitet habe.
Meine Backleidenschaft ist, wenn man sich den Blog anschaut, glaube ich unverkennbar. Gemixt und gerührt wurde bisher mit einem kleinen Handmixer von Lidl. Er verrichtete gute Dienste und ich hatte ihn gern! Platz für etwas Größeres gab es in meiner mini Studentenbude ohnehin nicht. Doch träumte auch ich natürlich von einer KitchenAid. Sieht man ja auf allen möglichen Blogs, ein Must-Have für die ambitionierte Bäckerin!


Mein Testgerät hat genau die Farbe, in der ich mir auch die KA geholt hätte: dunkles Grau! Wenn das mal kein Zeichen ist! Ferner passt sie auch farblich zu meiner Küchenwaage. Ist ja immer schön, wenn etwas matched. XD
Ein weiterer Aspekt, der mir an der MM gut gefällt, es steckt deutsche Ingenieurskunst dahinter (die KA kommt ja aus Amerika). Wieso ich das hervorhebe? Weil ich meines Zeichens ebenfalls Ingenieurin bin und da schaut man auch besonders gerne mal auf das Datenblatt!^^
Die klassische KA arbeitet mit 300 W, die MaxxiMUM hingegen wartet mit stolzen 1600 W auf, DAS nenne ich mal eine Power!! Ganz großes LIKE! Mit weiteren technischen Angaben werde ich euch nun aber nicht langweilen, wen es interessiert, der schaut am besten selber nach. Es folgen nur noch meine Eindrücke beim Arbeiten mit diesem Gerät.

Der Vollmetall-Schlagbesen für Sahne, Eischnee oder Biskuitteig.

Der Absolut-Rührbesen für Rührteig, Mousse oder zum Unterheben von Sahne.
Wie bereits erwähnt, ich hatte vorher einen kleinen Handmixer, nun durfte ich mit einer Küchenmaschine "spielen", die sogar automatisch erkennt, wann Schlagsahne oder Eiweiß die optimale Konsistenz erreicht haben. Nettes Gimmick, aber meiner Ansicht nach eine unnötige Spielerei. Ich hatte bisher nie Probleme gehabt, dass meine Schlagsahne zu Butter wurde... und wenn ich Eischnee schlagen möchte, kann ich die Schlaggeschwindigkeit (insgesamt 7 Stufen) auch selber einstellen/bedienen. Da brauche ich wirklich keine Automatik für, nur eine saubere und fettfreie Schüssel ;) Außerdem ist diese Automatik erst für bestimmte Mengen Sahne und Eiklar konzipiert. Ein Becherchen Sahne muss man weiterhin mit dem Handmixer aufschlagen, was ich aber weniger schlimm finde, da wiederum weniger Abwasch anfällt :)) Viel besser hätte ich eine integrierte Wiegefunktion gefunden. Die Rührschüssel ist ja ohnehin mit dem Gerät verbunden, ohne die mitgelieferte Schüssel funktioniert die Maschine nämlich nicht, da hätte man in den Boden ruhig eine kleine Waage einbauen können und das Display dann dort hin platzieren, wo die Knöpfe der Automatikfunktionen sind! Das wäre genial. Gibt es so etwas schon bei anderen Maschinen?

Die Maschine mit dem Veggie-Love Aufsatz. Das Set beinhaltet fünf  verschiedene Raspelscheiben.

Die MaxxiMUM wiegt natürlich mehr als ein Handmixer, dafür steht die Maschine aber auch dementsprechend stabil und einmal an ihrem Platz aufgestellt, schleppt man sie auch nicht mehr wild durch die Gegend, so wie das kurz vor meinem Umzug der Fall war. Damit nichts hin und her rutscht sind an der Unterseite Saugnäpfe. An die Bedienung musste ich mich anfänglich natürlich gewöhnen. Ist nicht alles korrekt justiert oder eingesteckt, bleibt die Maschine stumm. So kann man wie eben schon erwähnt z.B. keine andere Rührschüssel verwenden, das merkt die MM und schweigt sich aus. Dabei wollte ich keinen Teig zubereiten, sondern lediglich die Gemüseraspel auffangen... Aber okay, verwende ich halt die Schüssel! Das Beste am Arbeiten mit dieser Maschine war aber, dass man beide Hände frei für andere Dinge hatte!

Zur Maschine gibt es verschiedene Zubehör-Sets. Im Rahmen der Challenge durfte ich mir eines von vier Sets aussuchen und meine Wahl fiel auf Veggie-Love, dem Set mit den Gemüse-Raspelscheiben. Mit den anderen Sets hätte man Pasta oder z.B. Wurst herstellen können. Ein Fleischwolf hätte auch etwas gehabt, aber zu Gemüse fällt mir definitiv mehr ein. Einen Überblick über alle Sets erhaltet ihr HIER.


Da das Ganze ein Rezepte-Wettbewerb ist, musste ich mir natürlich etwas ganz Besonderes einfallen lassen, schließlich dürfen die drei besten Rezepte die MM behalten und ich möchte sie nach der Testzeit ungern missen! Passt sie doch auch ganz wunderbar in meine neue Wohnung /Küche hinein! Falls sich jemand fragt, was möchte das Mädel ganz alleine mit so einer großen Maschine?! Dem kann ich antworten: Sie könnte mich prima bei einer Einweihungsparty unterstützen UND noch mehr Sweet Tables könnten ganz einfach gemeistert werden, hat ja nun beide Hände frei, kann Zeit sparen und kann nebenher, während das Planetenrührwerk vor sich hin kreist, z.B. schon mal die Schokolade hacken! ;D

*****
Mein Rezept, dass ich einreiche würde auch super zum Thema Einweihungsparty passen. Kleine Hackbraten, die wie Cupcakes ausschauen, ganz gesund mit Putenhackfleisch und dank der Zucchini gibt es keine Chance, dass die Happen bzw. das Geflügel irgendwie zu trocken geraten könnte. Zu einem echten Cupcake gehört natürlich auch ein Frosting! Und passenderweise ist in meinem Frosting sogar Frischkäse enthalten!


Zutaten für das Blumenkohlpüree
✗ 1/2 Blumenkohl
✗ 2-3 EL Frischkäse
✗ Salz
✗ Pfeffer

Zubereitung
1. Den Blumenkohl waschen in kleine Stücke schneiden und kochen bis er gerade so gar ist. Wenn er zu weich ist, wird das Püree zu flüssig.
2. Den Blumenkohl gut abtropfen lassen, in ein geeignetes Gefäß geben, den Frischkäse dazu geben und pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer möchte kann auch noch ein paar Kräuter dazu geben.
3. Abkühlen lassen.

-> Wer sich kohlenhydratarm ernährt, dem kann ich dieses Püree als Alternative zum Kartoffelpüree wärmstens empfehlen!

Zutaten für den Hackbraten (12 Muffinförmchen oder eine kl. Kastenform)
✗ 1 mittelgroße Zucchino
✗ 1 kl. Zwiebel
✗ 300 g Geflügelhackfleisch (gibt es z.B. bei Lidl)
✗ 1 Ei
✗ Sriracha-Chili-Soße oder Ketschup
✗ Sojasoße
✗ Pfeffer

Zubereitung
1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Wenn ihr eine Kastenform verwendet, fettet diese vorher gut aus oder legt sie mit Backpapier aus.
2. Die Zucchini raspeln und anschließend ausdrücken. Die Zwiebel fein würfeln.
3. Danach alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Hand verkneten. Nehmt ruhig ein wenig mehr Sriracha- und Sojasoße, die Zutaten vertragen das!
4. Die Muffinförmchen befüllen, die Oberfläche platt drücken und für ca.20 Minuten im Ofen garen.
5. Das Blumenkohlpüree auf die Hackbraten geben, mit frisch gemahlenem Pfeffer garnieren.

Morgen wird erneut geraspelt, aber anschließend gebrutzelt!

* Testgerät