[Nachgekocht] Deluxe Salat mit Salsiccia und Pfifferlingen

Salsiccia stand schon ganz lange auf meiner "Probieren-Wollen-Liste". Hier und da habe ich nach dieser italienischen gut gewürzten groben Bratwurst Ausschau gehalten aber nirgends gefunden... Dann postete Claudia DIESEN Salat und da fiel mir wieder ein, dass ich ja noch etwas probieren wollte. Sie wurde bei Galeria Kaufhof fündig und so zog ich auch zu dem in meiner Stadt los und habe sie tatsächlich bekommen!



Zutaten für eine große Portion
Salsiciccia
Pfifferlinge (frische oder aus der Dose)
Tomate
Mozzarellakugeln
Feldsalat
Pfeffer
Balsamicocreme
(Baguette)


Zubereitung
1. Die Salsiccia in Scheiben schneiden und in ganz wenig Öl anbraten. Sobald sie gar ist, auf Küchenpapier abtropfen lassen.
2. Die Pfifferlinge in der noch heißen Pfanne erhitzen.
3. Die Tomate waschen und achteln. Den Salat waschen und abtrocknen.
4. Alles anrichten, Pfeffern und mit der Balsamicocreme garnieren.



Ein wunderbar köstlicher Salat!! Danke Claudia für dieses wunderbare Gericht! Als nächstes wird die Salsiccia zu einer Tomaten-Hack-Soße verarbeitet. Neben der Sorte Classic gibt es die Wurst auch in pikant und mit Fenchel. Wer Chorizo gerne mag, sollte auch einmal Salsiccia probieren, sie ist verdammt guuut!

Habt einen tollen Sonntag!

Crostini mit Bohnenpüree und gebratenen Champignons

Laut Instagram gab es diese Crostini bereits vor 34 Wochen...^^ Heute kommt endlich das dazugehörige Rezept. Juhu! Diese kleinen Schnittchen passen doch ganz prima zu buntem Herbstlaub und langsam kühler werdenden Temperaturen oder?



Zutaten
250 g weiße Bohnen aus der Dose
6 EL Olivenöl
warmes Wasser
Gemüsebrühepulver
Thymian
Salz & Pfeffer
1 Schalotte
175 g braune Champignons
Butter
Brotscheiben


Zubereitung
1. Die Bohnen mit dem Olivenöl pürieren. Nach Geschmack mit Wasser strecken.
2. Mit Gemüsebrühepulver, Thymian, Salz und Pfeffer würzen.
3. Schalotte fein würfeln, Champignons in Scheiben schneiden und in Butter anbraten. Salzen und pfeffern, mit Thymian bestreuen.
4. Butter in die Pfanne geben und die Brotscheiben darin rösten.
5. Die Brotscheiben mit Bohnenpüree bestreichen und mit den Champignonscheiben belegen.



Guten Appetit!

Sago Coconut Milk Dessert

Heute gibt es wieder ein Dessert, das fast genauso einfach wie die Birne Hélène ist und ebenso aus dem Topf kommt. Ganz ohne Schokolade, dafür mit leckerer Kokosmilch.
Sagoperlen bekommt ihr in jedem Supermarkt (Rewe, Edeka...). Falls ihr gerne im Asiamarkt einkauft, könnt ihr auch gerne Tapiokaperlen für dieses Dessert verwenden. Tapokaperlen sind haben einen größeren Durchmesser und es gibt sie in verschiedenen Farben.
Welche Melonensorte ihr verwendet, bleibt euch überlassen. Ich habe meine Melone übrigens mit DIESEM Ausstecher gemacht.



Zutaten
✗ 2 Tassen Wasser
✗ 1/2 Tasse Sagoperlen
✗ Zucker nach Belieben
✗ eine Prise Salz
✗ 1 Tasse Kokosmilch
✗ Melonenbällchen
✗ (Eiswürfel)

Zubereitung
1. Das Wasser zum Kochen bringen.
2. Die Sagoperlen dazu geben, die Hitze reduzieren und ab und zu umrühren, solange köcheln lassen bis die Perlen klar geworden sind. (Ein paar der Perlen behalten aber einen weißen Kern.)
3. Das Dessert nach Geschmack süßen. Das Salz dazu geben.
4. Die Perlen zusammen mit der Kokosmilch und den Melonenbällchen servieren.
Wer möchte kann gerne noch Eiswürfel dazu geben.




Statt normale Eiswürfel habe ich zunächst gefrorene Kokosmilch verwendet (könnt ihr auf dem Bild oben sehen). Das Ergebnis hat mir aber nicht so gut geschmeckt, wie mit ganz normalen Eiswürfeln. Vielleicht könnte man das nächstes Mal auch die Melonenbällchen einfrieren. Noch etwas hübscher würde das Ganze mit zwei Melonensorten ausschauen.!

Habt einen guten Start in die Woche!

[Blogger Challenge] Poire belle Hélène

Letzte Woche sollte bei der Blogger / Food Challenge von Ronja und mir etwas mit der Pflaume, bzw. Zwetschge gezaubert werden. Ronja sollte dabei zusätzlich so wenige Zutaten wie möglich verwenden und bei mir sollte dafür der Ofen kalt bleiben. Ich servierte euch eine Pflaumenmustorte und bei Ronja gab es ein köstliches Kompott.
Diese Woche sollte nun etwas mit der Birne zubereitet werden. Und hier ist mein Beitrag: Birne Helene! Eine pochierte Birne mit Schokoladensoße (zur Krönung hätte noch eine Kugel Vanilleeis dazu gepasst, aber mein Tiefkühler hat momentan leider kaum noch Kapazitäten^^). Dieses Dessert hatte ich schon öfters gesehen, fand das Ganze aber nicht all zu spannend, doch für die Challenge, war es genau richtig! Geschmacklich wurde ich auch überzeugt, Birne und Schoki ergeben gar keine so schlechte Kombi und optisch schaut es auch recht edel aus oder?


Zutaten für 2 Portionen
✗ 1 reife aber feste Birne (ich hatte eine von der Sorte Abate Fetel)
✗ 125 ml Wasser
✗ 125 ml Weißwein (trocken)
✗ 50 g Zucker
✗ 50 g Zartbitterkuvertüre
✗ 2-3 EL Vollmilch
✗ 2 TL Butter
✗ etwas Vanillezucker



Zubereitung
1. Die Birne schälen und teilen, das Kerngehäuse entfernen.
2. Wasser, Wein und Zucker in einem Topf zum Kochen bringen, die Birnenhälften reinlegen, und bei schwacher Hitze 15 Minuten köcheln lassen.
3. Währenddessen die Schokolade schmelzen, die Butter dazugeben und danach so viel Milch unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Zum Schluss den Vanillezucker dazu geben.
4. Die Birnen aus dem Sud nehmen und zusammen mit der Schokoladensoße servieren.


Danke Ronja, dass du mich gefragt hast! Die Challenge hat wirklich Spaß gemacht und das sollten wir beizeiten unbedingt wiederholen!
Falls ihr nach einem einfachen aber hübschen Dessert sucht, dann wäre diese pochierte Birne eventuell das Richtige? Falls ihr süßen Weißwein verwendet, könnt ihr die Zuckermenge reduzieren. Passend dazu kann man auch direkt den Wein dazu servieren, der für das Dessert verwendet wurde, praktisch oder? XD

Herbstsuppe mit Kartoffeln, Kürbis, Pfifferlingen & Speck

Herbstzeit ist absolute Suppenzeit. Je sämiger das Süppchen, desto besser!! Das heutige Rezept stammt aus der aktuellen DELI, danke P., dass du sie mir mitgebracht hast! Ich selbst hatte davor schon vier Läden erfolglos aufgesucht... Eigentlich wollte ich sie gar nicht holen, liegen doch mittlerweile genug Zeitschriften hier herum, die durchgekocht werden wollen, doch Dank Claudia, musste ich sie im Endeffekt doch haben. Claudia meinte nämlich, dass auch über Leipzig berichtet wird und da diese Stadt für mich mittlerweile einen gefühlten Steinwurf entfernt liegt, führte kein Weg an dieser Zeitschrift vorbei!^^ 
Den Leipzigtipps bin ich bisher zwar noch nicht nachgegangen aber die Stadt und die Empfehlungen laufen hoffentlich nicht so schnell weg! Das Rezept habe ich ein wenig abgeändert, denn statt Kürbis gab es im Original Süßkartoffeln, doch diese gab es an jenem Tag nicht im Supermarkt, bzw. sahen sie nicht mehr all zu schmackhaft aus. Da ich auch großen Appetit auf Pfifferlinge hatte, mussten diese kurzerhand auch mit rein! Und da für mich zu einer Kartoffelsuppe Speck irgendwie dazu gehört, gab es diesen auch als Extra dazu! Am Ende kam ein sehr sättigendes Süppchen heraus, sehr nahrhaft und lecker! Wer keinen Speck mag, einfach weglassen und dafür etwas nachsalzen! ;D


Zutaten für 3 Portionen
✗ 1 Zwiebel
✗ 400 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
✗ 2 EL Butter
✗ 700 ml Gemüsebrühe
✗ 100 ml Schlagsahne
✗ 1 Lorbeerblatt
✗ getrockneter oder frischer Majoran
✗ 150 g Würfelspeck
✗ 1 kl. Dose Pfifferlinge
✗ 1/4  Hokkaido Kürbis
✗ 1 EL Olivenöl
✗ Chiliflocken
✗ Pfeffer


Zubereitung
1. Zwiebel und Kartoffeln schälen und würfeln. Zusammen mit der Butter in einem Topf andünsten.
2. Gemüsebrühe, Sahne, das Lorbeerblatt und den Majoran dazu geben und köcheln lassen.
3. Den Speck in der Pfanne anbraten, die abgetropften Pfifferlinge dazu geben und kurz mit brutzeln lassen. Beiseite stellen.
4. Den Kürbis waschen und in kleine Würfel schneiden.
5. Das Öl in die Pfanne geben und die Kürbiswürfel darin garen.
6. Wenn die Kartoffeln gar sind, die Suppe mit einem Mixer pürieren. Mit Chili und Pfeffer abschmecken.
7. Die Suppe zusammen mit den Pfifferlingen, dem Speck und dem Kürbis anrichten.



Bis heute Abend 20:00 Uhr, könnt ihr übrigens noch an einem Giveaway teilnehmen, wo ihr Gutscheine für Spreadshirt gewinnen könnt. Da noch nicht all zu viele Lose im Topf sind, stehen die Chancen auch gar nicht schlecht, denn es können zwei von euch gewinnen! Falls ihr Interesse habt, dann schaut mal HIER vorbei!

Ansonsten habt noch einen schönen Sonntagabend!

[Blogger Challenge] Pflaumenmustorte mit Haferflocken-Mandel-Krokantboden

Vor ein paar Wochen schrieb mich Ronja an und fragte, ob ich nicht Lust an einer kleinen Blogger Challenge hätte. Wir könnten uns gemeinsam zu einem bestimmten Thema etwas überlegen und dann schauen, was der andere daraus macht. Die Idee klang gut und ich stimmte sehr gerne zu! Als Thema entschieden wir uns für Pflaumen und Birnen, da diese Früchte zur Zeit ja Saison haben. Zusätzlich bekam ich von Ronja noch die "Challenge" den Ofen kalt zu lassen. (Was ich mir für sie ausgedacht habe, könnt ihr bei ihr auf dem Blog nachlesen!) 


Die Challenge besteht aus zwei Teilen, heute wird mit der Pflaume gestartet und nächste Woche gibt es dann ein Rezept mit der Birne. 
Okay, der Ofen soll also aus bleiben... für die Birne fiel mir sofort etwas ein, mit der Pfaume war es nicht ganz so einfach. Also griff ich erneut zu DIESEM* Buch und wurde fündig! Das Originalrezept basiert auf Apfelmus, warum dieses nicht einfach durch ein Pflaumenmus ersetzen? Gesagt, getan! Ich hätte für dieses Rezept das Pfaumenmus gerne selber gekocht, doch die Zeit spielte nicht wirklich mit. Das Mus aus dem Gläschen schmeckte aber auch nicht schlecht! 

Für eine kleine Pflaumenmustorte (20 cm Durchmesser) benötigt ihr:

Für den Boden:
✗ 35 g Butter
✗ 50 g Zucker
✗ 50 g kernige Haferflocken
✗ 50 g Mandelblättchen
✗ 50 g Schlagsahne

Für die Füllung:
✗ 6 Blatt weiße Gelatine
✗ 180 g Pflaumenmus
✗ 375 g Magerquark
✗ 30 g Zucker
✗ 150 g Schlagsahne


1. Die Springform mit Packpapier auskleiden.
2. Butter, Zucker und Haferflocken in einer Pfanne erhitzen, dabei ständig rühren.
3. Sobald die Masse etwas braun geworden ist, die Mandeln und die Sahne dazu geben. Solange rühren bis alles andickt.
4. Die Masse in die Springform füllen, alles gleichmäßig verteilen und abkühlen lassen.
5. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
6. 75 g vom Pflaumenmus mit dem Quark und dem Zucker verrühren.
7. Die Gelatine ausdrücken, in einen kleinen Topf geben und bei schwacher Hitze auflösen.
8. 1,5 EL Gelatine mit dem restlichen Mus verrühren.
9. Die restliche Gelatine mit der Quarkmasse vermengen.
10. Die Schlagsahne steif schlagen und unter die Quarkmasse heben. Anschließend alles in die Springform füllen und glatt streichen.
11. Die Torte mit dem Pflaumenmus verzieren und alles mindestens für drei Stunden kühlen.


Von der Optik her gibt es gewiss hübschere Torten, doch geschmacklich ist vor allem der Haferflocken-Mandel-Krokantboden einfach ein Traum!! Falls ihr kein Pflaumenmus mögt, probiert ihn mit Apfelmus aus oder mit anderen Früchten, die man zu Mus verarbeiten kann.^^ Falls ihr wissen wollt, was Ronja mit der Pflaume gezaubert hat, dann schaut mal HIER vorbei!

Ich wünsche euch einen guten Start in die verkürzte Woche!

[DIY] Kürbisvase und ein Giveaway

Für meine letzte Zugfahrt durfte als "Proviant" wieder einmal die COUCH mit. Mit dieser Zeitschrift ist das so eine Sache... mal liebe ich sie, mal finde ich sie furchtbar langweilig. Diese Ausgabe entpuppte sich als Glücksgriff, denn durch sie entdecke ich den wundervollen Blog von Amy. Falls ihr gerne Interior-Blogs lest, dann solltet ihr unbedingt dort vorbeischauen, ihre Ideen sind simpel aber dennoch sehr effektvoll und animieren zum Nachmachen! 
Bei Amy entdeckte ich auch diese Kürbisvase. Verzückt von dieser Idee, habe ich sie auch direkt umgesetzt. Wir haben mittlerweile wieder Herbst und welche Deko bietet sich da besser an als Kürbisse?



Für die Kürbisvase benötigt ihr:
✗ einen Kürbis
✗ ein scharfes Messer
✗ ein Löffel
✗ ein kleines Glas
✗ Farbe, am besten zum Sprühen
✗ Klebeband


Der Rest geht mehr als einfach:
Damit der Kürbis gut steht, etwas von der Unterseite abschneiden.
Danach den "Deckel" abschneiden und das Gehäuse mit dem Löffel aushöhlen.
Den Kürbis mit Klebeband abkleben und die restliche Fläche entweder anmalen oder besprühen.
Das Ganze gut trocknen lassen und das Klebeband vorsichtig abziehen.
Anmerkung: ich hatte den Kürbis zunächst versucht mit Acyrlfarbe anzumalen, die Farbe deckte aber nicht so gut, also griff ich zur Spraydose.
Anschließend nur noch das kleine Glas reinstellen, mit Wasser füllen und die Blumen dazu. Fertig!


Herbstzeit ist auch Kuschelzeit, weshalb ich mir im Rahmen der Kooperation mit Spreadshirt eine Decke entworfen habe. Spredshirt ist sicher vielen von euch ein Begriff, T-Shirts Selbstgestalten dürfte ja den meisten bekannt vorkommen oder? Bei Spreadshirt könnt ihr neben den klassischen Shirts auch Tassen, Regenschirme, Handycover oder Kuscheldecken entwerfen. Dafür könnt ihr vorhandene Motive verwenden oder eurer eigenes hochladen. Wer sich nicht kreativ auslassen möchte, kann aber auch fertige Produkte erwerben. So findet ihr z.B. auch eine große Auswahl an Vintage Taschen, Jutebeutel-Lover aufgepasst! Hätte ich nicht schon einige der Stoffbeutel zu Hause gehabt, wäre sicher einer von denen hier eingezogen.


Meine Decke ist aus einem dicken Sweatshirtstoff gefertigt, der aus 65% Baumwolle und 35% Polyester besteht. Die Innenseite ist flauschig und der Aufdruck macht einen soliden Eindruck! Wie die Decke nach dem Waschen aussehen wird, kann ich leider nicht sagen, da ich das noch nicht getestet habe, auf jeden Fall solltet ihr aber unbedingt der Waschanleitung folgen! Und falls sich jemand fragt, was es mit "The Shield" auf sich hat, es ist ein Insider zwischen meiner Besten und mir!^^



Falls ihr auch Lust habt etwas zu Gestalten oder vielleicht einfach nur einen Jutebeutel oder etwas anderes bei Spreadshirt kaufen möchtet, dann schaut doch mal:
Zwei von euch können nämlich einen 20 Euro Gutschein gewinnen! Die Teilnahme ist ganz einfach!
Verratet mir doch euer Herbst-Must-Have und lasst mir noch eine Emailadresse da, damit ich euch im Gewinnfall direkt kontaktieren kann! Alle weiteren Regeln zum Gewinnspiel findet ihr noch einmal HIER.

Teilnehmen könnt ihr bis nächsten Sonntag (05.10.2014 bis 20:00 Uhr)
Viel Glück! :)

Schmandkuchen mit Zwetschgen

Ihr Lieben, bevor es zum Rezept geht, möchte ich noch ein paar Worte zum Sonntag mit euch teilen. In einem der vorherigen Posts hatte ich bereits anklingen lassen, dass ich umgezogen bin. Wie es oft bei Umzügen Gang und Gebe ist, musste ich ganz schön lange auf meinen Internetanschluss warten, was für einen Blogger natürlich nicht gerade erquickend ist! 
Außerdem bin ich zum zweiten Mal "erwachsen" geworden, was nichts anderes heißen soll, als dass ich nun Vollzeit arbeite (und sogar nach Jahren wieder selber ein Auto steuern muss, haha nichts mehr mit Öffis und dem Rad alles erreichen...) und die freie Zeit deshalb besonders kostbar geworden ist! Die vielen neuen Eindrücke und Informationen, die auf mich einprasseln, wollen verarbeitet und abgespeichert werden, da bleibt leider nicht so viel Energie und vor allem Zeit (ich brauche immer einiges an Zeit für einen Beitrag) für den Blog übrig. Natürlich wird das kein Dauerzustand bleiben, die Mehrzahl der Blogger geht ja schließlich einer normalen Arbeit nach und schafft es trotzdem regelmäßig zu posten. Doch bis ich für mich einen guten Rhythmus gefunden habe, kann es eventuell noch etwas dauern! Dank der neuen und größeren Wohnung ergeben sich natürlich auch weitere thematische Möglichkeiten über die man bloggen kann, Stichwort: Interior Posts! Dieses Thema spielte in meiner 18m^2 Studibude weitestgehend keine Rolle, doch nun freue ich mich sehr, mich in dieses Gefilde herantasten zu können!


Nun solltet ihr genügend im Bilde sein und wir können zum leckeren Part kommen. Es ist schließlich Sonntag und da darf es ruhig wieder süß werden! Passend zur Jahreszeit wollte ich etwas mit Pflaumen oder Zwetschgen machen. Da letztere gerade im Angebot waren, sind diese mit nach Hause gekommen. Wenn ich dieses Steinobst sehe, muss ich immer an einen Blechkuchen denken und so war es auch dieses Mal. Allerdings hatte ich keine Lust auf einen Hefeteig, ich wollte erstens nicht lange warten und zweitens, tendieren diese Art von Teig ja gerne mal etwas zu trocken zu werden. Also bediente ich im einem Rezept aus der August Ausgabe des CHEFKOCH-Magazins* und tauschte die Früchte kurzerhand aus und passte die Zutaten noch ein wenig an.
*PRSample


Zutaten für ein kleines Backblech ergibt 6 große Stück Kuchen
✗ ca. 15 Zwetschgen oder Pflaumen
✗ 100 g weiche Butter
✗ 75 g Zucker
✗ 1 Päckchen Vanillezucker
✗ 3 Eier (M)
✗ 1 Päckchen Finesse Zitrone o. Orange
✗ 200 g Mehl
✗ 150 g Schmand
✗ Hagelzucker o. Drehmahl Orange

Zubereitung
1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen.
2. Zwetschgen waschen und entsteinen.
3. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen, danach die Eier dazu geben.
4. Die restlichen Zutaten hinzufügen und solange rühren, bis sich alles vermischt hat.
5. Das Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen, die Zwetschgen darauf verteilen und den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen.
6. Den fertigen Kuchen mit Hagelzucker betreuen.


Zum Kuchen passt eine Zimtsahne besonders gut, dazu einfach Schlagsahne mit einem Tütchen Vanillezucker und einer Prise Zimt aufschlagen! Etwas warm schmeckt der Kuchen ganz besonders gut. Falls ihr die  DREHMAHL Produkte noch nicht kennt, HIER habe ich schon einmal über sie berichtet. Für ein großes Blech verwendet einfach die doppelte Menge! Und sollte Kuchen übrig bleiben, einfach in Frischhaltefolie einwickeln und einfrieren! Bei Bedarf können die Stücke ganz fix z.B. in der Mikrowelle wieder aufgetaut und erwärmt werden.


Ich wünsche euch einen tollen Sonntag und kann an dieser Stelle auch schon mal verraten, dass es demnächst wieder eine kleine Verlosung geben wird, bei der ihr selbst kreativ werden könnt! :))

Tchibo Ideas Coffee to go Box

Seitdem ich umgezogen bin, in ein Träumchen von Wohnung (yippie, bald kann ich auch ein wenig über Interior bloggen :D) habe ich auch wieder meine Senseo-Kaffeepad-Maschine* im Einsatz. Für diese Maschine hatte ich mir bereits letztes Jahr sogenannte ECO-Pads zugelegt, die man immer wieder befüllen kann. In DIESEM Post hatte ich darüber berichtet. Für die ECO-Pads ließ ich mir immer Bohnen direkt in der Tchibo-Filiale mahlen. Die Auswahl ist groß und man konnte sich durchprobieren. An die Möglichkeit Kaffeebohnen selber zu Mahlen, hatte ich bis vor Kurzem noch nie gedacht. 


Nun bekam ich von Tchibo die Gelegenheit die Tchibo Ideas Coffee to go Box zu testen und möchte euch ein wenig davon berichten. Die Box enthielt nämlich unter anderem eine Kaffeemühle!!! Und damit man auch gleich loslegen konnte, lag ebenso ein Päckchen mit Kaffeebohnen dabei. Meine Mischung bestand aus 70% Nguvu Mkuu aus Kenia und aus 30% Floresta Canora aus Brasilien. Laut Label ist diese Zusammenstellung besonders kräftig-aromatisch und weist eine Note von Schwarzer Johannisbeere auf. 


Ich füllte die Bohnen direkt in die Mühle ein und fing an zu drehen. Das Geräusch von mechanischer Arbeit war zu hören und kurze Zeit später hatte ich frisch gemahlenes Kaffeepulver, das unglaublich wunderbar duftete! Je nach Geschmack kann der Mahlgrad der Mühle eingestellt werden. Beim Mahlvorgang selbst sollte man die Mühle auf der Arbeitsplatte oder einen Tisch platzieren. Hält man sie am Körper, kann es nämlich passieren, dass sich der Auffangbehälter löst und der Kaffee sich dann unschön auf dem Boden verteilt... (ich spreche hier aus Erfahrung).



Das Pulver habe ich dann wie immer in meine Pads gefüllt und durch die Senseo laufen lassen. Obwohl die Mischung als kräftig auswiesen ist, schmeckt sie mir doch sehr gut. Von der Johannisbeernote schmecke ich allerdings nicht viel heraus, da bin ich wohl nicht versiert genug. Eine neue Art der Kaffeezubereitung erlebte ich mit dem Coffee To Becher mit integrierter Presse. Hier füllt man das Pulver in den Becher gießt Wasser dazu, lässt den Aufguss kurz ziehen, rührt um, setzt den Deckel mit dem Sieb drauf und drückt letzteres dann vorsichtig herunter. Entweder trinkt man den Kaffee dann direkt aus diesem Becher oder füllt ihn um. Da ich meinen Kaffee immer mit Milch trinke, habe ich ihn immer umgefüllt. Geschmacklich wird das ganze Getränk meiner Meinung nach noch etwas intensiver (aufgrund der Ziehzeit). Hätte ich meine Senseo nicht so gerne, würde ich den Kaffee wohl nur noch auf diese Art zubereiten.^^



Neben Zucker-"Würfeln" in Kaffeebohnenform in weiß und braun enthielt die Box auch eine sehr leckere Schoko-Nuss-Mischung. Rein optisch machte diese Selektion schon einiges her und geschmacklich waren die schokoladenummantelten Nüsse gar vorzüglich! Die Schokobox ist bestückt mit Sahne Kakao Mandeln, marmorierten Karamell Mandeln mit Salz, Gewürz-Haselnüssen und Mascarpone Mandeln!! Leider konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen, sie waren wirklich alle lecker!^^
Ein weiteres persönliches Highlight war das Kaffeetassenset mit extra großem Tellerchen, damit Kekse & Co. auch genügend Platz finden. XD Ein solches Service stand schon lange auf meinem Wunschzettel. Vielen lieben Dank Tchibo für das Erfüllen dieses geheimen kleinen Wunsches! Die Tassen an sich sind auch nicht zu klein und vom Design her ansonsten schlicht gehalten, was ich super gerne mag!


Falls euch das eine oder andere vorgestellte Produkt gefallen haben sollte, könnt ihr sie bald selber in der Themenwelt "Wir lieben Kaffee" begutachten. Ich wiederhole mich hier gerne noch einmal, frisch gemahlener Kaffee ist eine ganz feine Sache!

Die bedanke mich hiermit noch einmal bei Tchibo für die kostenlose Bereitstellung der Produkte. 
Meine Meinung blieb davon jedoch unberührt.

Glutenfreie Pasta mit Champignon-Hacksoße

Glutenfreie Lebensmittel habe ich in den Supermarktregalen schon öfters gesehen, doch genauer schaute ich nie hin. Warum auch, schließlich habe ich keine Intoleranz und die Produkte schmecken gewiss auch etwas seltsam... "Normales Mehl" wird ja nicht verwendet sondern, ja was eigentlich? Statt z.B. Weizen- oder Dinkelmehl, die besonders viel Gluten ( Klebereiweiß) enthalten, wird überwiegend Reis- und Maismehl verarbeitet. Ebenso glutenfrei sind Hirse, Quinoa oder Buchweizen (Quelle). 
Von der Firma Schnitzer* bekam ich ein paar glutenfreie Produkte zugeschickt und ich war mehr als gespannt, wie Standardlebensmittel, wie beispielsweise Nudeln, ohne den Klebereiweiß wohl schmecken würden. Das Fazit schon mal vorab: Die Produkte sind mehr als bekömmlich und die Blaubeermuffins erinnert mich dank des Reismehls geschmacklich sogar sehr an Thailand! Diese waren zwar von der Konsistenz recht kompakt, doch durchaus saftig und lecker! Die kleinen Küchlein haben mich dermaßen inspiriert, dass ich selbst auch unbedingt etwas glutenfreies backen wollte. Ein Rezept für glutenfreie Double Choco Muffins wird in den nächsten Tagen veröffentlicht! Weitere glutenfreie Rezepte findet ihr auch auf dem Blog von Laura und Nora. Ob mit oder ohne Unverträglichkeit, ihr solltet dort unbedingt einmal vorbei schauen!



Zutaten (2 Portionen)
✗ 200 g Nudeln
✗ 1 Zwiebel
✗ Olivenöl
✗ 250 g Hackfleisch
✗ Cherrytomaten
✗ frische Champignons
✗ 100 g Schlagsahne
✗ frischer oder getrockneter Basilikum
✗ Salz & Pfeffer

Zubereitung
1. Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
2. Zwiebeln fein würfeln und im Olivenöl andünsten.
3. Das Hackfleisch dazu geben und krümelig braten.
4. Die Tomaten waschen, Champignons putzen. Beides in Scheiben schneiden und zum Hackfleisch geben.
5. Die Sahne dazu geben und etwas vom Nudelwasser dazugießen.
6. Am Ende die Basilikum Blätter dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.



Für dieses Gericht habe ich die Pasta Tricolore* verwendet. Die Nudeln bestehen aus Maisvollkornmehl, Kartoffelflocken, Paprika- und Spinatpulver. Die Pasta hat Bioqualität und ist außerdem frei von Milch, Soja und Ei.
Bunte Nudeln wirken noch einmal appetitlicher, wie ich finde, und sie waren ruck zuck gar! Ich hatte sie sogar einen Moment zu lange im Wasser habt, sodass sie ein wenig verkocht waren, doch geschmacklich tat es dem Gericht keinen Abbruch! Die Nudeln haben mir derart gemundet, dass ich auch zukünftig ab und an zu glutenfreier Pasta greifen werde! Die Nudeln sind zwar teurer als "nomale" Nudeln, doch wenn man selten Pasta verspeißt, dann kann man auch etwas mehr dafür ausgeben. Was meint ihr?

Habt ihr schon mal glutenfreie Produkte probiert, obwohl ihr keine Unverträglichkeit habt?

*PR Sample