Und da haben wir sie wieder, meine geliebte Kichererbse! Diesmal in einer süßen Variante und zwar kommt sie als ein Softcookie daher! Als ich das Rezept bei Erin sah, staunte ich nicht schlecht. Zwar wusste ich, dass es Kicherebsenmehl gibt, doch ganze Kichererbsen verbacken? Wow, war für eine Idee und wisst ihr was die Krönung des Ganzen ist? Erdnussbutter darf sich auch noch dazugesellen! Zusammen mit einem Gläschen Milch, einfach ein Genuss!! Danke Erin, für diese tolle Idee!



Zutaten für ein Blech

• 1 + 1/4 Cup gegarte Kichererbsen aus der Dose
• 2 TL Vanilleextrakt
• 1/2 Cup + 2 EL Erdnussbutter (cremig o. stückig)
• 1/4 Cup Honig
• 1 TL Weinsteinbackpulver o. normales Backpulver
• 1 Prise Salz
• 100 g Schokoplättchen z.B. von Herza

Zubereitung

 Den Ofen auf 175°C vorheizen.
➋ Alle Zutaten bis auf die Schokolade in eine Schüssel geben und gut mixen bis eine homogene Masse entsteht. (Ich hatte leider keinen Mixer zur Hand und habe meine Hände benutzt, hat auch funktioniert, nur sind hier und da noch ein paar gröbere Stückchen zu sehen.)
➌ Als nächstes die Schokolade hinzufügen, kurz mit dem Teig vermengen.
➍ Ein Backblech mit Backpapier auslegen, aus dem Teig kleine Bällchen formen und mit der Gabel flachdrücken. Das Ganze für ca. 15 Minuten in den Ofen geben.

 Die Cookies halten sich in einer luftdichten Box ca. 1 Woche lange im Kühlschrank. (Gekühlt haben sie mir sogar noch besser geschmeckt als frisch aus dem Ofen.)

 Erin wies darauf hin, keine normale Erdnussbutter zu verwenden, da es sonst sehr fettig werden würde. Bei mir hat es aber wunderbar geklappt!



Die Schokoplättchen "Liliput" sind übrigens von der Firma Herza, die ihre Fabrik sogar ganz in meiner Nähe haben. Bei Gelegenheit sollte ich den Werksverkauf mal inspizieren gehen, so wie bei Lindt wird es wohl nicht sein, aber ich lasse mich gerne Überraschen, schließlich produzieren sie für eine ganz andere Zielgruppe. Ansonsten habe ich sie schon bei EDEKA oder Penny entdeckt.
Ganz dekorativ mit ins Bild geschlichen haben sich auch Macadamianüsse und die Macadamiaschokolade von Rossmanns Eigenmarke "Das Exquisite". Sehr lecker und empfehlenswert! Noch besser schmeckt sie verbacken als Macadamia-Schoko-Cookie, aus denen man ein sündhaftes Eis-Sandwich zaubern kann. Und welches Eis eignet sich für solch ein Sandwich am meisten? Genau, Macadamiaeis natürlich! Das findet man mittlerweile so gut wie im jedem Discounter, es muss ja nicht immer das teure von Ben & Jerry's oder Häagen Dazs sein. Leider war es schon zu dunkel gewesen, ansonsten hätte ich euch gerne ein paar Bilder von dieser Leckerei inkl. Rezept gezeigt.



Die Paperstraws gibt es übrigens super günstig bei XENOS. ;)

Und bei Janne könnt ihr richtige Prachtexemplare von meinen Quarkbrötchen sehen.
So toll hätte ich sie bei mir auch gerne fotografiert!^^

Posted on Mittwoch, April 23, 2014 by SHELIKES

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Seit letztem Jahr probiere ich auch sehr gerne indische Gerichte aus. Den Zugang zur Küche Südasiens verschaffte mir meine geliebte Kichererbse, ohne sie hätte ich sicherlich immer noch meine Bedenken, was indische Currys betrifft.
Als Reishunger* mich fragte, ob ich nicht eine ihrer neuen Kochboxen ausprobieren möchte, musste ich nicht lange überlegen. Klar habe ich Lust und meine Wahl fiel auch prompt auf die Indisch-Biryani Box. Vom Biryani-Curry hatte ich noch nie etwas gehört und eine Reispfanne hatte ich schon lange keine mehr verspeist.
Gemeinsam mit meiner Freundin bereitete ich das Gericht also zu und schon mal eines vorweg: es hat fantastisch geschmeckt! Sie hegte anfänglich große Skepsis gegenüber den Rosinen im Reis, die nach dem ersten Happen jedoch direkt verschwanden. 
Die Zubereitung ist zwar etwas langwieriger, da die Reispfanne aus mehreren Komponenten bestehen bzw. zusammen "gebastelt" wird, doch der Aufwand lohnt sich alle mal! Für unter der Woche ist es weniger geeignet, doch für ein Wochenende ist es perfekt. Reste können ebenso prima eingefroren oder mit zur Arbeit genommen werden, sofern ihr eine Mikrowelle zur Verfügung habt.
Neben der Indisch Biryani Box bietet Reishunger noch weitere Koch-Sets an: z.B. für Sushi, Paella oder Persisch Polo. Eine tolle Auswahl, wo für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Hätte mich Indisch nicht gerade so interessiert, wäre mir die Wahl gar nicht so leicht gefallen. Das Design der Boxen passt zu den übrigen Verpackungen der Firma und falls ihr mal nach einer tollen Geschenkidee für kochbegeisterte Freunde sucht, wäre so eine Box gewiss nicht verkehrt. Eine Übersicht der Sets findet ihr HIER.
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Die Box beinhaltet: 
Basmati-Reis, Schwarze Rosinen, Cashewkerne, getrocknete Minzblätter, ein Glas Biryani Currypaste und eine Rezeptkarte

Das Set reicht für mehrere Reispfannen aus.

Für das Gericht benötigt ihr noch: (2 Personen)
1 Zwiebel
300 g Geflügel (wir hatten Pute)
4 EL Butter
300 g Naturjoghurt (3,8%)
4 EL Paprikapulver
1/4 Gurke
Olivenöl
Koriander


ACHTUNG: Je länger das Fleisch mariniert wird, desto besser wird es schmecken. Am besten bereitet ihr das Fleisch schon einen Abend vorher zu!

Vorbereitung / Marinade
• Das Fleisch in kleine Stücke schneiden, zusammen mit etwas Öl, 1 EL Biryani Paste, Paprikapulver, Salz und Pfeffer vermischen. Abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

Reiszubereitung
• Eine Tasse voll Reis (ca. 200 g) gründlich waschen, anschließend in einen Topf mit 1,5 Tassen Wasser geben. Einen halben Esslöffel Currypaste dazugeben. Zehn Minuten stehen lassen, bis sich die Paste aufgelöst hat.
• Anschließend das Wasser zum Kochen bringen, sobald es kocht, den Reis bei mittlerer Temperaturstufe und geschlossenem Deckel für ca. 15 Minuten (bis die Flüssigkeit verdampft ist) weiter köcheln lassen.
• Am Ende die Butter einrühren.

Minz-Joghurt
• Den Joghurt in einem Kaffeefilter abtropfen lassen, damit er etwas Flüssigkeit verliert und cremiger wird.
• Die Gurke waschen und in kleine Würfel schneiden, auf ein Stück Küchenpapier auslegen, salzen.
Wie lange ihr jeweils warten wollt, bleibt euch überlassen.
• Zum Schluss werden Joghurt, Gurke, Minzblätter miteinander verrührt und mit Pfeffer und evtl. noch ein wenig Salz abgeschmeckt.



Fleischzubereitung
• Die Zwiebel würfeln. Öl in der Pfanne erhitzen, Zwiebel darin glasig dünsten, das Fleisch dazugeben und solange braten, bis es gar ist.
• Anschließend Rosinien und Cashewkerne hinzugeben. Das Ganze mit etwas Wasser ablöschen, kurz köcheln lassen.
• Am Ende den Reis in die Pfanne geben, alles gut mit den restlichen 2 EL Butter verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Belieben mit gehacktem Koriander und dem Minz-Joghurt servieren.



Habt ihr jetzt auch Lust auf so eine indische Reispfanne bekommen?
Das Reishunger-Team war nämlich so lieb und hat mir eine zweite Biryani Box mitgeschickt.
Wer selber gerne kocht und neugierig ist, wie Biryani Curry wohl schmecken mag, hinterlässt mir bis Sonntag (20:00 Uhr) einfach einen Kommentar mit seiner Emailadresse unter diesem Beitrag. Weitere Teilnahmebedingungen findet ihr HIER.

Viel Glück! 

Posted on Montag, April 21, 2014 by SHELIKES

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Als ich von der #quarkkrise auf Twitter gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme für Monas Quarkbrot Rezept gewesen. Ein Brot ohne Hefe, ohne Sauerteig, ohne langes Gehen. Es klang perfekt und schmeckte wunderbar! So gut, dass keine Bilder dazu entstehen konnten.^^ Eine #quarkkrise hatte ich die Male zwar nie gehabt, aber nun war der Kühlschrank schon recht voll gewesen und die angebrochene Packung Quark sollte zügig verbraucht werden. Also warum das Rezept nicht einfach halbieren und Brötchen aus dem Teig formen? 



Zutaten für 6 Brötchen

• 250 g Magerquark
• 250 g Dinkelmehl 1050
• 1 Ei
• 10 g Weinsteinbackpulver
• 1 TL Salz
• 1 TL Zucker

 Alle Zutaten mit einander verkneten.
(Ich mache das immer schnell mit den Händen. Man muss die Knethaken nicht abwaschen und echte Handarbeit hat doch auch etwas.)
 Aus dem Teig 6 kleine Brötchen formen. Das Gitter mit Backpapier auslegen, die Brötchen drauf legen und bei 180°C (mittlere Schiene 15-20 Minuten lang backen. (Lege ich die Brötchen aufs Blech, werden sie von unten immer etwas dunkler...)

 Frisch aus dem Ofen schmecken sie am besten.
 Verwendet ihr feineres Mehl, werden sie innen noch fluffiger sein.

Ich habe dieses Rezept auch schon als Brot gebacken (mit doppelter Menge an Zutaten). Zur Verfeinerung habe ich noch getrockneten Oregano und geriebenen Parmesan dazugegeben. Sehr sehr fein!
Als Zugabe könnte ich mir auch Rosinen, Röstzwiebeln und vieles mehr vorstellen. Oder man bestreut die Brötchen mit Sonnenblumenkernen, Sesam oder anderen Körnern.




Als Aufstrich hatte ich dieses Mal leider keinen selbstgemachten Frischkäse, dafür aber selbstgezogene Sprossen. Den kleinen Pfänzchen täglich beim Wachsen zu zuschauen ist einfach herrlich. Als ich eines Tages im dm durch die Regale lief, fiel mein Blick auf das Keimsaat-Sortiment von Alnatura. Normale Kresse kennt ja jeder, doch wie schmecken Grüne Linsen und Rettich Sprossen und vor allem, wie funktioniert die Aufzucht?
Die Pikante Mischung wurde gekauft, danach im Internet ein wenig herumgestöbert und anschließend beschlossen das Keimglas lieber selbst "zu basteln" statt ein fertiges zu kaufen. Die Materialien hatte ich eh alle im Haus. Los ging's!

 Zunächst werden die Samen nach Packungsanweisung eingeweicht. 
 Danach wird das Wasser ausgekippt und die Öffnung des Glases mittels einem kleinen Stück Mulltuch und einem Gummiband verschlossen. 
 Das Glas stellt ihr dann schräg in ein Schüsselchen, damit überschüssige Flüssigkeit ablaufen kann. 
 Morgens und Abends werden die Samen erneut bewässert, das Glas wird immer wieder in die Schieflage zurückgestellt. 
 Nach 4-5 Tagen könnt ihr eure Sprossen dann ernten. 

Alnatura schlägt vor die Sprossen für Salate und Suppen zu verwenden. Sprossen in der Suppe? Da fällt mir spontan Inas Spargel-Süppchen ein!
Sie sollen auch zu Quark schmecken, ebenso auf Butter- oder Käsebrote. Letzteres kann ich nur zustimmen!!
Nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch machen die Sprossen schon einiges her oder? Die andere Hälfte des Brötchens wurde mit einer Champignon-Shiitake Creme von BIO (Aldi Süd) bestrichen. Kann ich nur empfehlen! Leider wird diese Creme im nordischen Pendant nicht geführt. Bei Alnatura muss man sich leider entscheiden, entweder Champignon oder Shiitake... Aber auch diese beiden Aufstriche schmecken köstlich.




Posted on Samstag, April 19, 2014 by SHELIKES

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Von der Lachssoße hörte und schmeckte ich im Jahr 2007 zum ersten Mal etwas. Damals hatten wir uns mit ein paar Leuten aus dem Mathe-Vorkurs (zur Vorbereitung auf die Uni und zum ersten Kontakte knüpfen in der neuen Stadt) abends zum Kochen verabredet. Um mehrere Personen ohne viel Aufwand satt und glücklich zu machen eignen sich Pastagerichte ganz besonders gut. Man setzt einen großen Topf mit Wasser auf, gibt die Nudeln hinein und während diese garen, wird schnell ein Sößchen zusammen gerührt. 
Räucherlachs kannte ich bis dato nur als Brötchenbelag, ihn in einer Soße zu Nudeln zu essen machte mich anfänglich etwas skeptisch. Kann das denn überhaupt schmecken?! Die Antwort lautet: JA! Definitiv! Ich bevorzuge zwar im Allgemeinen Lachs lieber in Filetform, doch wenn es schnell gehen muss und man davor schon Tomatensoße und Carbonara hatte, stellt diese Soße eine super Abwechslung dar!


Zutaten für 2 Portionen

• 300 g frische Gnocchi
• 100 g Räucherlachs in Scheiben
• 1 Zwiebel
• 1 Packung Kräuterfrischkäse
• 75 ml Schlagsahne
• Dill (frisch oder getrocknet)
• 1 TL Gemüsebrühepulver
• Zitronensaft nach Belieben

➊ Die Gnocchi nach Packungsanweisung kochen und gut abtropfen lassen.
➋ Den Lachs in Streifen schneiden, die Zwiebel fein würfeln.
➌ Zwiebel in Öl andünsten, danach den Frischkäse, die Schlagsahne und 100 ml Wasser dazugeben. Alles etwas einkochen lassen.
➍ Am Ende die Lachsstreifen, den Dill und die Gnocchi zur Soße geben, mit Gemüsebrühepulver, Zitronensaft und Pfeffer abschmecken.

Vorsicht bei dem Gemüsebrühepulver, da der Lachs schon recht salzig ist, gebt am Anfang lieber etwas weniger vom Pulver hinzu. 
 Die Soße schmeckt auch prima zu allen anderen Arten von Nudeln.





Posted on Freitag, April 18, 2014 by SHELIKES

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Der Blick auf die Statistik verrät mir, dass die meisten Besucher über den Begriff "Banana Pancakes" zu meinem Blog finden. Dieser Suchbegriff hält sich schon über Monate konstant in der Rangliste. Über solche Dauerbrenner freue ich mich natürlich, aber ein wenig Abwechslung kann ja auch nicht schaden oder?
Wie wäre es mit holländischen Minipfannkuchen aus Dinkelmehl und karamellisierten Bananenscheiben? Lecker zum Frühstück, köstlich als Dessert und ganz einfach zubereitet.


Zutaten für die Poffertjes (ca. 15 Stück)

• 1 Ei
• 20 g Zucker
• Vanille (aus der Mühle) / Vanillezucker / Finesse Bourbon Vanille
• Salz
• 50 g Dinkelmehl
• 1,5 TL Weinsteinbackpulver
• 40 ml Milch
• 1 Schuss Weinbrand oder Ähnliches

➊ Ei mit Zucker, Vanille und Salz schaumig schlagen.
➋ Die restlichen Zutaten hinzufügen, verrühren und für 20-30 Minuten ruhen lassen.
➌ Die Küchlein in der Pfanne ausbacken. Ich habe eine spezielle Poffertjes-Pfanne* benutzt, aber keine Sorge, es klappt auch mit normalen Pfannen. Macht kleine Teigkleckse, dann sollte es auch funktionieren, nur werden die Küchlein eben etwas flacher.

Ein weiteres Poffertjes-Rezept findet ihr übrigens HIER. Fertige Küchlein findet ihr in gut sortierten Supermärkten (z.B. Edeka) oder ab und zu bei den Wochenangeboten der Discounter.


Zutaten für die Honig-Bananen

• 1 Banane, am besten eignen sich hellgelbe noch etwas festere Früchte
• 2 TL Honig
• 3 TL Wasser
• Kokosöl
• (Zimt)

➊ Die Banane in Scheiben schneiden.
➋ Kokosöl in der Pfanne erhitzen und die Scheiben von beiden Seiten anbraten.
➌ Den Honig mit dem Wasser auflösen und die Bananen damit ablöschen.
➍ Noch warm servieren. Wer möchte gibt noch etwas Zimt dazu.



Für die Honig-Bananen habe ich einen Orangenblütenhonig* aus der Provence verwendet. Seine Zitrusnote passt ganz wunderbar zu solchen Süßspeisen. Auch die Kombination aus Pfannkuchen und Honig schmeckt fantastisch. Früher als Kind habe ich Pfannkuchen nur mit dem süßen Nektar gegessen. Dank seines Geschmacks wäre er im Früchtetee oder im Schwarzen Tee sicherlich auch gut aufgehoben. 
Neben dem Orangenblütenhonig produziert der Familienbertrieb Le Mas de Abeilles auch Kastanien- und Lavendelhonig. In Deutschland bekommt ihr den feinen Honig z.B. bei Caleido Concept*, wo man auch die Servierplatte in Schieferoptik findet. Der schwarze Teller eignet sich ideal um kleine Häppchen edel in Szene zu setzen. Seine Farbe lässt die Speisen besonders kontrastreich leuchten.

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Bezugsquellen
Basalt Teller* - Caleido Concept
Orangenblütenhonig* - Caleido Concept

Ihr frühstückt auch so gerne und habt DAS ultimative Rezept?
Dann schaut doch mal bei der Mitmachaktion von Wohnklamotte vorbei.

Posted on Donnerstag, April 17, 2014 by SHELIKES

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