Schmandkuchen mit Zwetschgen

Ihr Lieben, bevor es zum Rezept geht, möchte ich noch ein paar Worte zum Sonntag mit euch teilen. In einem der vorherigen Posts hatte ich bereits anklingen lassen, dass ich umgezogen bin. Wie es oft bei Umzügen Gang und Gebe ist, musste ich ganz schön lange auf meinen Internetanschluss warten, was für einen Blogger natürlich nicht gerade erquickend ist! 
Außerdem bin ich zum zweiten Mal "erwachsen" geworden, was nichts anderes heißen soll, als dass ich nun Vollzeit arbeite (und sogar nach Jahren wieder selber ein Auto steuern muss, haha nichts mehr mit Öffis und dem Rad alles erreichen...) und die freie Zeit deshalb besonders kostbar geworden ist! Die vielen neuen Eindrücke und Informationen, die auf mich einprasseln, wollen verarbeitet und abgespeichert werden, da bleibt leider nicht so viel Energie und vor allem Zeit (ich brauche immer einiges an Zeit für einen Beitrag) für den Blog übrig. Natürlich wird das kein Dauerzustand bleiben, die Mehrzahl der Blogger geht ja schließlich einer normalen Arbeit nach und schafft es trotzdem regelmäßig zu posten. Doch bis ich für mich einen guten Rhythmus gefunden habe, kann es eventuell noch etwas dauern! Dank der neuen und größeren Wohnung ergeben sich natürlich auch weitere thematische Möglichkeiten über die man bloggen kann, Stichwort: Interior Posts! Dieses Thema spielte in meiner 18m^2 Studibude weitestgehend keine Rolle, doch nun freue ich mich sehr, mich in dieses Gefilde herantasten zu können!


Nun solltet ihr genügend im Bilde sein und wir können zum leckeren Part kommen. Es ist schließlich Sonntag und da darf es ruhig wieder süß werden! Passend zur Jahreszeit wollte ich etwas mit Pflaumen oder Zwetschgen machen. Da letztere gerade im Angebot waren, sind diese mit nach Hause gekommen. Wenn ich dieses Steinobst sehe, muss ich immer an einen Blechkuchen denken und so war es auch dieses Mal. Allerdings hatte ich keine Lust auf einen Hefeteig, ich wollte erstens nicht lange warten und zweitens, tendieren diese Art von Teig ja gerne mal etwas zu trocken zu werden. Also bediente ich im einem Rezept aus der August Ausgabe des CHEFKOCH-Magazins* und tauschte die Früchte kurzerhand aus und passte die Zutaten noch ein wenig an.
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Zutaten für ein kleines Backblech ergibt 6 große Stück Kuchen
✗ ca. 15 Zwetschgen oder Pflaumen
✗ 100 g weiche Butter
✗ 75 g Zucker
✗ 1 Päckchen Vanillezucker
✗ 3 Eier (M)
✗ 1 Päckchen Finesse Zitrone o. Orange
✗ 200 g Mehl
✗ 150 g Schmand
✗ Hagelzucker o. Drehmahl Orange

Zubereitung
1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen.
2. Zwetschgen waschen und entsteinen.
3. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen, danach die Eier dazu geben.
4. Die restlichen Zutaten hinzufügen und solange rühren, bis sich alles vermischt hat.
5. Das Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen, die Zwetschgen darauf verteilen und den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen.
6. Den fertigen Kuchen mit Hagelzucker betreuen.


Zum Kuchen passt eine Zimtsahne besonders gut, dazu einfach Schlagsahne mit einem Tütchen Vanillezucker und einer Prise Zimt aufschlagen! Etwas warm schmeckt der Kuchen ganz besonders gut. Falls ihr die  DREHMAHL Produkte noch nicht kennt, HIER habe ich schon einmal über sie berichtet. Für ein großes Blech verwendet einfach die doppelte Menge! Und sollte Kuchen übrig bleiben, einfach in Frischhaltefolie einwickeln und einfrieren! Bei Bedarf können die Stücke ganz fix z.B. in der Mikrowelle wieder aufgetaut und erwärmt werden.


Ich wünsche euch einen tollen Sonntag und kann an dieser Stelle auch schon mal verraten, dass es demnächst wieder eine kleine Verlosung geben wird, bei der ihr selbst kreativ werden könnt! :))

Tchibo Ideas Coffee to go Box

Seitdem ich umgezogen bin, in ein Träumchen von Wohnung (yippie, bald kann ich auch ein wenig über Interior bloggen :D) habe ich auch wieder meine Senseo-Kaffeepad-Maschine* im Einsatz. Für diese Maschine hatte ich mir bereits letztes Jahr sogenannte ECO-Pads zugelegt, die man immer wieder befüllen kann. In DIESEM Post hatte ich darüber berichtet. Für die ECO-Pads ließ ich mir immer Bohnen direkt in der Tchibo-Filiale mahlen. Die Auswahl ist groß und man konnte sich durchprobieren. An die Möglichkeit Kaffeebohnen selber zu Mahlen, hatte ich bis vor Kurzem noch nie gedacht. 


Nun bekam ich von Tchibo die Gelegenheit die Tchibo Ideas Coffee to go Box zu testen und möchte euch ein wenig davon berichten. Die Box enthielt nämlich unter anderem eine Kaffeemühle!!! Und damit man auch gleich loslegen konnte, lag ebenso ein Päckchen mit Kaffeebohnen dabei. Meine Mischung bestand aus 70% Nguvu Mkuu aus Kenia und aus 30% Floresta Canora aus Brasilien. Laut Label ist diese Zusammenstellung besonders kräftig-aromatisch und weist eine Note von Schwarzer Johannisbeere auf. 


Ich füllte die Bohnen direkt in die Mühle ein und fing an zu drehen. Das Geräusch von mechanischer Arbeit war zu hören und kurze Zeit später hatte ich frisch gemahlenes Kaffeepulver, das unglaublich wunderbar duftete! Je nach Geschmack kann der Mahlgrad der Mühle eingestellt werden. Beim Mahlvorgang selbst sollte man die Mühle auf der Arbeitsplatte oder einen Tisch platzieren. Hält man sie am Körper, kann es nämlich passieren, dass sich der Auffangbehälter löst und der Kaffee sich dann unschön auf dem Boden verteilt... (ich spreche hier aus Erfahrung).



Das Pulver habe ich dann wie immer in meine Pads gefüllt und durch die Senseo laufen lassen. Obwohl die Mischung als kräftig auswiesen ist, schmeckt sie mir doch sehr gut. Von der Johannisbeernote schmecke ich allerdings nicht viel heraus, da bin ich wohl nicht versiert genug. Eine neue Art der Kaffeezubereitung erlebte ich mit dem Coffee To Becher mit integrierter Presse. Hier füllt man das Pulver in den Becher gießt Wasser dazu, lässt den Aufguss kurz ziehen, rührt um, setzt den Deckel mit dem Sieb drauf und drückt letzteres dann vorsichtig herunter. Entweder trinkt man den Kaffee dann direkt aus diesem Becher oder füllt ihn um. Da ich meinen Kaffee immer mit Milch trinke, habe ich ihn immer umgefüllt. Geschmacklich wird das ganze Getränk meiner Meinung nach noch etwas intensiver (aufgrund der Ziehzeit). Hätte ich meine Senseo nicht so gerne, würde ich den Kaffee wohl nur noch auf diese Art zubereiten.^^



Neben Zucker-"Würfeln" in Kaffeebohnenform in weiß und braun enthielt die Box auch eine sehr leckere Schoko-Nuss-Mischung. Rein optisch machte diese Selektion schon einiges her und geschmacklich waren die schokoladenummantelten Nüsse gar vorzüglich! Die Schokobox ist bestückt mit Sahne Kakao Mandeln, marmorierten Karamell Mandeln mit Salz, Gewürz-Haselnüssen und Mascarpone Mandeln!! Leider konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen, sie waren wirklich alle lecker!^^
Ein weiteres persönliches Highlight war das Kaffeetassenset mit extra großem Tellerchen, damit Kekse & Co. auch genügend Platz finden. XD Ein solches Service stand schon lange auf meinem Wunschzettel. Vielen lieben Dank Tchibo für das Erfüllen dieses geheimen kleinen Wunsches! Die Tassen an sich sind auch nicht zu klein und vom Design her ansonsten schlicht gehalten, was ich super gerne mag!


Falls euch das eine oder andere vorgestellte Produkt gefallen haben sollte, könnt ihr sie bald selber in der Themenwelt "Wir lieben Kaffee" begutachten. Ich wiederhole mich hier gerne noch einmal, frisch gemahlener Kaffee ist eine ganz feine Sache!

Die bedanke mich hiermit noch einmal bei Tchibo für die kostenlose Bereitstellung der Produkte. 
Meine Meinung blieb davon jedoch unberührt.

Glutenfreie Pasta mit Champignon-Hacksoße

Glutenfreie Lebensmittel habe ich in den Supermarktregalen schon öfters gesehen, doch genauer schaute ich nie hin. Warum auch, schließlich habe ich keine Intoleranz und die Produkte schmecken gewiss auch etwas seltsam... "Normales Mehl" wird ja nicht verwendet sondern, ja was eigentlich? Statt z.B. Weizen- oder Dinkelmehl, die besonders viel Gluten ( Klebereiweiß) enthalten, wird überwiegend Reis- und Maismehl verarbeitet. Ebenso glutenfrei sind Hirse, Quinoa oder Buchweizen (Quelle). 
Von der Firma Schnitzer* bekam ich ein paar glutenfreie Produkte zugeschickt und ich war mehr als gespannt, wie Standardlebensmittel, wie beispielsweise Nudeln, ohne den Klebereiweiß wohl schmecken würden. Das Fazit schon mal vorab: Die Produkte sind mehr als bekömmlich und die Blaubeermuffins erinnert mich dank des Reismehls geschmacklich sogar sehr an Thailand! Diese waren zwar von der Konsistenz recht kompakt, doch durchaus saftig und lecker! Die kleinen Küchlein haben mich dermaßen inspiriert, dass ich selbst auch unbedingt etwas glutenfreies backen wollte. Ein Rezept für glutenfreie Double Choco Muffins wird in den nächsten Tagen veröffentlicht! Weitere glutenfreie Rezepte findet ihr auch auf dem Blog von Laura und Nora. Ob mit oder ohne Unverträglichkeit, ihr solltet dort unbedingt einmal vorbei schauen!



Zutaten (2 Portionen)
✗ 200 g Nudeln
✗ 1 Zwiebel
✗ Olivenöl
✗ 250 g Hackfleisch
✗ Cherrytomaten
✗ frische Champignons
✗ 100 g Schlagsahne
✗ frischer oder getrockneter Basilikum
✗ Salz & Pfeffer

Zubereitung
1. Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
2. Zwiebeln fein würfeln und im Olivenöl andünsten.
3. Das Hackfleisch dazu geben und krümelig braten.
4. Die Tomaten waschen, Champignons putzen. Beides in Scheiben schneiden und zum Hackfleisch geben.
5. Die Sahne dazu geben und etwas vom Nudelwasser dazugießen.
6. Am Ende die Basilikum Blätter dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.



Für dieses Gericht habe ich die Pasta Tricolore* verwendet. Die Nudeln bestehen aus Maisvollkornmehl, Kartoffelflocken, Paprika- und Spinatpulver. Die Pasta hat Bioqualität und ist außerdem frei von Milch, Soja und Ei.
Bunte Nudeln wirken noch einmal appetitlicher, wie ich finde, und sie waren ruck zuck gar! Ich hatte sie sogar einen Moment zu lange im Wasser habt, sodass sie ein wenig verkocht waren, doch geschmacklich tat es dem Gericht keinen Abbruch! Die Nudeln haben mir derart gemundet, dass ich auch zukünftig ab und an zu glutenfreier Pasta greifen werde! Die Nudeln sind zwar teurer als "nomale" Nudeln, doch wenn man selten Pasta verspeißt, dann kann man auch etwas mehr dafür ausgeben. Was meint ihr?

Habt ihr schon mal glutenfreie Produkte probiert, obwohl ihr keine Unverträglichkeit habt?

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Mini Raspberry Cheesecakes

Angefixed von einem Facebook-Beitrag der Zuckermonarchie aus Hamburg (da solltet ihr unbedingt einmal hin!), wollte ich mich eigentlich auch an einem Moussetörtchen probieren. Wenn ich solche Miniaturkunstwerke in einem Schaufenster entdecke, muss ich einfach jedes Mal stehen bleiben und mir die Nase an der Scheibe plattdrücken. Okay, das mit der Nase war leicht übertrieben, aber einige Augenblicke stehen bleiben muss ich trotzdem! Für mich sind diese kleinen Törtchen nämliche absolute Eyecandies!


Soweit so gut. Das Törtchen aus dem besagten FB-Post bestand aus einem Brownieboden, einer Schokomousse und Beeren. Klasse! Beeren haben gerade Saison und Brownies habe ich auch schon des Öfteren gebacken, bleibt nur noch der Part der Mousse übrig... denn eine Mousse hatte ich noch nie gemacht. Ich stöberte nach passenden Rezepten und habe am Ende der Recherche beschlossen, dass das ganze Prozedere doch zu aufwendig werden würde. Der Brownieboden müsste ja auch noch gebacken werden und wer weiß, ob die Mousse auch wirklich auf Anhieb klappt. An ganz frische Eier wäre ich auf die Schnelle auch nicht gekommen... Also Planänderung! Wir machen stattdessen einfach ein kleines Käsetörtchen ohne Backen! Die Zubereitung ist super simpel, nur etwas mehr Zeit sollte man mitbringen. Um den ursprünglichen Plan nicht komplett zu verwerfen, habe ich die Törtchen in solchen Dessert-Speiseringen* zubereitet. Wer einen Xenos in der Nähe hat, kann auch dort einmal vorbei schauen! ;) 
Diese Ringe hatte ich bisher nur zum Anrichten von Speisen verwenden, für Törtchen waren sie noch nie in Gebrauch gewesen. Ob alles auch so klappt, wie ich es mir im Köpfchen vorgestellt habe? Wird alles fest? Wie werden die Schichten am Ende ausschauen? Werde ich genug Geduld haben und warten könnten bis alles die richtige Konsistenz hat? Ich war gespannt! Als Rezeptgrundlage dienten mir übrigens zwei Rezepte aus DIESEM* Buch.


Zutaten für 4 kleine Törtchen oder eine 18/20 er Springform

Für den Boden
✗ 60 g geschmolzene Butter
✗ 90 g Löffelbiskuits

Für die Käsemasse
✗ 1/2 Beutel Götterspeise Himbeergeschmack
✗ 100 ml kochendes Wasser
✗ 100 g Frischkäse
✗ 50 g Zucker
✗ 1 Pck. Vanillezucker
✗ 1 EL Zitronensaft
✗ 1 Becher Schlagsahne

Für den Fruchtguss
✗ 150 g Himbeeren (frisch / TK)
✗ 20 g Puderzucker
✗ 1 EL Zucker
✗ Fruchtsaft oder Wasser
✗ 1 Pck. Tortenguss klar oder rot


Zubereitung
1. Die Löffelbiskuits in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerbröseln. Anschließend die Butter dazu geben, alles gut miteinander vermengen.
2. Aus Backpapier passende Kreise als Boden für eure Form ausschneiden. Es empfiehlt sich auch den Rand mit einem langen Streifen Backpapier auszulegen, so lassen sich die Törtchen später leichter lösen.
3. Danach füllt ihr die Bodenmasse ein, drückt diese fest und stellt die Formen in den Kühlschrank.
4. Das Götterspeisepulver mit dem heißen Wasser verrühren und abkühlen lassen.
5. Währenddessen verrührt ihr den Frischkäse, den Zucker und Vanillezucker und den Zitronensaft miteinander. Am Ende gebt ihr die lauwarme Götterspeise dazu und verrührt noch einmal alles gut. Die Käsecreme ebenfalls in den Kühlschrank stellen.
6. Sobald die Käsecreme anfängst fest zu werden, schlagt ihr die Sahne steif und hebt diese unter die Käsemasse.
7. Die Masse verteilt ihr danach auf die vorbereiteten Tortenböden. Anschließend stellt ihr die Törtchen wieder in den Kühlschrank und wartet solange bis die Oberfläche einigermaßen fest geworden ist. (Bei mir war das ca. 1 Stunde der Fall)
8. Die Himbeeren mit dem Puderzucker und Zucker verrühren. Wer lieber keine Kerne möchte, streicht das Fruchtmus durch ein Sieb.
9. Die Fruchtmasse mit Wasser oder Saft aufgießen, sodass ihr auf 125 ml Flüssigkeit kommt.
10. Das Tortengusspulver einrühren, alles kurz aufkochen lassen und danach etwas abkühlen lassen.
11. Die Fruchtmasse auf die Törtchen verteilen und wieder alles kühlen.


Am Ende kann ich sagen, die Törtchen sind fantastisch geworden - auch ohne Brownieboden und Schokomousse! Was letztere betrifft, da werde ich mich wahrscheinlich erst einmal solo daran wagen, das passende Rezept dazu habe ich auch schon gefunden!!

Habt noch einen schönen Sonntag!

[Veggie] Gefüllte Spitzpaprika mit Couscous und Feta

Heute gibt es ein weiteres Rezept aus der aktuellen Ausgabe des Chefkoch-Magazins*. Gefülltes Gemüse sollte es schon länger wieder einmal geben, da kam der Anstupser aus dem Magazin genau richtig!
Am liebsten hätte ich alle Rezepte zu diesem Thema auf einmal nachgekocht. Zucchini und Quinoa, Tomate und Risotto, Aubergine auf türkische Art oder gefüllter Kohlrabi mit Spinat und Feta. Klingt alles fantastisch oder? Wofür hättet ihr euch als erstes entschieden?^^



Nun ist es bei mir die Paprika geworden (hatte nämlich noch welche von einem anderen Rezept übrig) und Couscous ist bei mir mittlerweile ja auch dauerhaft eingezogen. An die Zubereitungsschritte habe ich mich nur grob gehalten, das Ergebnis hat aber trotzdem geschmeckt.^^


Zutaten für 2 Personen


Für die Tomatensoße
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
Olivenöl
1 Dose geschälte Tomaten
Ein paar entsteinte Oliven (ich hatte schwarze)
Basilikum getrocknet oder frisch
Thymian getrocknet oder frisch
Glatte Petersilie
Gemüsebrühepulver
Pfeffer

Für die Füllung
50 g Instant-Couscous
100 ml Gemüsebrühe
2 große Spitzpaprika oder normale Paprika
100 g Feta


Zubereitung

1. Zwiebel fein würfeln und mit Olivenöl andünsten, den ausgepressten Knoblauch dazu geben.
2. Die Tomaten dazu geben und mit einem Pfannenwender zerkleinern.
3. Die Oliven halbieren und zu den Tomaten geben. Das Ganze mit den Kräutern, dem Gemüsebrühepulver und Pfeffer abschmecken.
4. Während die Tomatensoße etwas einkocht, den Couscous mit der Gemüsebrühe aufgießen und ziehen lassen.
5. Die Tomatensoße in eine Auflaufform geben, die gewaschene Paprika halbieren, auf die Soße legen und mit dem Couscous füllen.
6. Den Feta darüber geben und bei 180°C für ca. 30 Minuten im Ofen garen.

Wer es etwas würziger mag, kann in die Soße noch Chili- oder Harissapulver geben. Der Feta gleicht die Schärfe dann wieder recht gut aus ;)


                                                                                                                            * PR Sample

[Travel Diary Holland] Miniaturwunderland Madurodam

Mein letzter Besuch im Miniaturwunderland Madurodam in Den Haag dürfte fast 20 Jahre zurück liegen. Laut meiner Tante war ich dort nämlich schon einmal gewesen, nur erinnern kann ich mich leider nicht mehr daran… Ohne den Besuch der Freundin meiner Tante, hätte ich diesen Ausflug wohl auch nicht gemacht. Solche Miniaturgeschichten sind zwar ganz nett, doch reizen sie mich nicht wirklich. In Hamburg gibt es ja ebenfalls eine Miniaturausstellung, zu der es mich bisher auch noch nicht hingezogen hat…^^ Nun ja, wir hatten also eine 6-Jährige im Gepäck und für die ist so ein Ort natürlich klasse! Das Wetter zeigte sich von seiner aller besten Seite und ich konnte mein neues Objektiv in Ruhe testen. Gebäude bewegen sich nicht und zeigen sich mehr als geduldig, bis ich den richtigen Aufnahmewinkel entdeckt habe. 




Für gute zwei Stunden kann man diese Attraktion durchaus besuchen, zumal, wenn man so etwas noch nie gesehen hat. Die Anlagen sind wirklich toll gemacht, überall stehen Infoschildchen, was man denn gerade vor sich hat. Hier und da gibt es Videosequenzen (auch mit deutschem Untertitel) und es bewegt sich überall etwas. Manche Attraktionen bewegen sich allerdings erst nach Extramünzeinwurf. Ansonsten gibt es aber viele Mitmach- und Spielgelegenheiten, die inklusive sind und nicht nur den Jüngeren Spaß bereiten! ;) Mein persönlicher Favorit war, dass man einen brennenden Tanker mit einem anderen Schiff löschen konnte. Auch große Kinder spielen doch gerne mit Feuer XDD. 





Nach dem Ausflug im Wunderland empfiehlt es sich anschließend ein kleines Stückchen weiter nach Scheveningen an den Strand zu fahren. Der Strand ist ziemlich lang und breit und lädt zum Verweilen ein. So ein toller Strand in der Nähe von Amsterdam, das hatte ich nicht erwartet!  Es gibt gefühlt 100te von Beachvolleyballplätzen, so viele Netze auf einmal habe ich noch nie gesehen! Und besonders klasse fand ich, dass man sogar am Strand grillen kann! (Darf man das in Deutschland eigentlich auch überall?) Einen Strand-Kurzurlaub dort zu verbringen könnte ich mir also durchaus vorstellen! In Scheveningen gibt es außerdem ein Sea Life Aquarium, wo wir aber nicht waren. Na Claudia, wäre das nichts für dich? Ich käme auch mit! ;) Von Madurodam aus sind es mit der Straßenbahn (Linie 9) nur fünf Minuten nach Scheveningen Noorderstrand. Wer beides besichtigen möchte, das Wunderland und das Sea Life, für den gibt es Kombitickets.




Anschrift:
Madurodam 
George Maduroplein 1
RZ 2584 Den Haag

[Getrunken] Alkoholfreier Moscow Mule

Tomatensaft, Karottensaft oder Sauerkrautsaft - alles Gemüsesäfte, die allgemein bekannt sind. Doch kennt ihr auch schon Direktsaft von der Salatgurke? Klingt spannend oder? Ich kannte ihn bisher nicht! Da Voelkel* ihn neu ins Sortiment genommen hat und ich eh ein großer Gurkenfan bin, habe ich einem Probetrinken gerne zugestimmt!


Pur ist mir der Saft ein wenig zu intensiv gewesen, also mixte ich ihn mit Gingerale und etwas Zitronensaft (eine Empfehlung aus dem dazu gehörigem Infoblatt). Ein sehr erfrischendes Getränk ist daraus entstanden, für mich ein ganz neues Geschmackserlebnis und dank Claudia weiß ich nun auch, dass sich dieser Mix Moscow Mule nennt, nur ohne Alkohol eben :))



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[Lets cook together] Rucki Zucki Apfeltarte mit oder ohne Marzipan

Diesen Monat rief Ina aus den Picknickkorb zu füllen und da man bei solchen Ausflügen meist vorher nicht ewig in der Küche stehen möchte, habe ich ein ganz gaaanz einfaches Kuchenrezept für euch. Man kann ihn prima mit den Händen essen, es tropft nichts und für spontanen Besuch daheim eignet er sich auch noch! ;D
Frischen Blätterteig bekommt man an jeder Ecke und statt Äpfeln kann man auch ganz wunderbar Birnen verwenden. Marzipan ist nicht euer Ding? Dann lasst ihn einfach weg! ☺ 



Zutaten für 8 Stück
- 1 Rolle frischer Blätterteig
- 3 kleine Äpfel
- 1 Ei
- 100 g Marzipanrohmasse, am besten vorher in den Kühlschrank legen
- Zimt und Zucker

Zubereitung
1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
2. Den Blätterteig ausrollen und in 8 gleich große Rechtecke schneiden. Klappt am besten, wenn man ihn zuerst in der Mitte zusammenlegt, diese Stelle einschneidet und dann immer weiter so verfährt, bis man am Ende 8 Stücke hat.
3. Das Ei verquirlen und den Teig damit bestreichen.
4. Die Marzipanrohmasse darüber raspeln.
5. Die Äpfel waschen, in Scheiben schneiden und den Teig damit belegen. Zimt und Zucker miteinander mischen und über die Äpfel streuen.
6. Das Ganze für ca. 20 Minuten im Ofen backen.


[Veggie] Einfacher Bulgursalat

Nachdem ich Couscous für mich entdeckt hatte, wollte ich unbedingt auch einmal Bulgur ausprobieren. Ich kaufte also ein Päckchen Weizengrütze in grob und verstaute es anschließend im Vorratsschrank. Dort blieb das Päckchen auch eine ganz schön lange Weile unangetastet… Eine wirklich lange lange Weile. Gut hält sich die Grütze etwas länger, aber nächstes Mal kaufe ich erst wieder etwas Neues, wenn ich es auch direkt zubereiten möchte. Neben der Packung Bulgur befinden sich auch noch Udon-Nudeln, die da schon etwas länger liegen… die knüpfe ich mir dann als nächstes vor! XD


Stein des Anstoßes den Bulgur endlich auszuprobieren war ein Rezept aus der Juli-Ausgabe des Chefkoch Magazins.* Das Magazin traf mit seinen vergangenen Ausgaben leider nicht so richtig meinen Geschmack, doch seit ein paar Tagen ist die August-Ausgabe erhältlich und diese gefällt mir wieder richtig gut! Unteranderem gibt es ein Rezept mit gefüllter Spitzpaprika und Couscous. Da ich noch Spitzpaprika vom Bulgursalat übrig habe, werde ich dieses Rezept auch direkt ausprobieren! Ansonsten gibt es einige tolle Rezepte mit Pfifferlingen und weitere gefüllte Gemüse! Yummi! Wer Garnelen liebt, sollte auch einmal ein Blick hineinwerfen.


Nun habe ich aber wieder genug getextet, kommen wir zum Rezept!
Zutaten für 2 Portionen
- 125 g Bulgur (ich hatte die grobe Version)
- 1 rote (Spitz)paprika
- ¼ Salatgurke
- 1 kl. Zwiebel
- 3 Frühlingszwiebeln
- ½ Bund glatte Petersilie
- 50 g Tomatenmark
- 3 EL Olivenöl
- Salz und Pfeffer
Zubereitung
1. Den Bulgur mit 310 ml Wasser in einem Topf zum kochen bringen, danach den Herd ausschalten und das Ganze zugedeckt 20 Minuten ziehen lassen.
2. Währenddessen Paprika, Gurke und Zwiebel fein würfeln. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Petersilie hacken.
3. Nachdem der Bulgur durchgezogen ist alle Zutaten in eine Schüssel geben, Tomatenmark, Olivenöl und die Petersilie dazugeben und alles miteinander gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Bei Aldi Nord gab es vor Kurzem orientalische Gewürzmühlen im Angebot, die ihr jetzt noch sicher in den Märkten finden könnt. Ich hatte die Couscous Mischung mitgenommen und bin von der Komposition entzückt! Meinen Bulgursalat habe ich auch direkt damit gewürzt, sehr lecker! Wer Gewürzmühlen mag, kann ja mal die Augen danach offen halten ;)

Bei Aldi Nord gab es vor Kurzem orientalische Gewürzmühlen im Angebot, die ihr jetzt noch sicher in den Märkten finden könnt. Ich hatte die Couscous Mischung mitgenommen und bin von der Komposition entzückt! Meinen Bulgursalat habe ich auch direkt damit gewürzt, sehr lecker! Wer Gewürzmühlen mag, kann ja mal die Augen danach offen halten ;)

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[MaxxiMUM Special] Pavlova mit Sommerbeeren

Zum Abschluss des Specials möchte ich die Sonderfunktion, die Eiweiß- und Sahneautomatik bzw. den Sensorcontrol, doch noch ein wenig würdigen, auch wenn ich diese, wie bereits am Montag erwähnt, etwas unsinnig finde. Die MaxxiMUM erkennt nämlich automatisch, wann Sahne und Eiweiß die optimale Konsistenz erreicht haben.
Eine Maschine, die so etwas kann, das schreit förmlich nach einer Pavlova! Pavlovas schauen immer so schön aus, mit den vielen frischen Früchten oben drauf. Doch fand ich es immer ein wenig komisch große Pavlovas anzuschneiden bestehen sie ja gefühlt nur aus "Luft". Um dieser Frage nicht nachgehen zu müssen, habe ich mich für kleine Törtchen entschieden. Fertig portioniert und ebenso schön wie die Großen!!



Nun hatte ich zum ersten Mal eine Pavlova gebacken und auch eine verspeist. Mein Eindruck? Oh ja, das kann es gerne öfter geben!!! Nächstes Mal vielleicht eine Schokoladen-Variante. Bleiben Sahne und Baiser über könnt ihr auch ganz schnell eine Rote Inge daraus zaubern! Ist ja quasi auch eine Pavlova, nur halt zerstückelt.




Zutaten für 4-6 kleine Pavlovas
100 g feiner Zucker
2 Eiweiß
1 gestrichener Löffel Speisestärke
1/2 TL heller Essig
200 ml Schlagsahne
1 Päckchen Vanillezucker
frische Früchte der Saison

Zubereitung
1. Den Ofen auf 100°C vorheizen.
2. Das Eiweiß steif schlagen und nach und nach den Zucker dazugeben.
3. Am Ende die Speisestärke und den Essig dazu geben.
4. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech haufenweise den Eischnee verteilen und in der Mitte eine Mulde formen. Eine Stunde in den Ofen stellen.
5. Danach den Ofen auf 80°C stellen und für eine weitere Stunden backen. Anschließend den Ofen ausschalten und die Baisernester im Ofen auskühlen lassen.
6. Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen, auf die Nester geben und mit den Früchten garnieren.